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Berichte Serbien

Bericht 191 bis 200 von 2011

Alexander Picker als Bankdirektor in Serbien

Radio
Radio Salzburg Journal
Der Salzburger Alexander Picker wurde österreichweit bekannt, weil er 2014 und 15 Vorstandsvorsitzende der Hypo Group Alpe Adria und des Hypo-Balkannetzwerks war. Dabei ist Picker ein Bankmanager mit großer internationaler Erfahrung vor allem in Ost- und Südosteuropa, in Polen, in Bosnien und Herzegowina, in Slowenien aber auch in Serbien. Dort leitete der Salzburger von 2004 bis 2007 die Unicredit-Bank. Nach Serbien ist der nunmehr 53-jährige im Dezember wieder zurückgekehrt, als erster ausländischer Generaldirektor der zweitgrößten Bank des Landes, der serbischen Komercijalna Banka. In Belgrad hat ihn unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz besucht, hier sein Bericht:

Vorzeitige Parlamentswahl in Serbien

Radio
SoJ
In Serbien wird es vorzeitige Parlamentswahlen geben. Das hat Ministerpräsident Alexander Vucic heute in Belgrad mitgeteilt. Regulär wären die Wahlen erst in mehr als zwei Jahren nötig gewesen; warum sie Vucic vorzieht, berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

Das Krankenhaus von Valjevo im Ersten Weltkrieg

Radio
Wissen Aktuell
Das Krankenaus der zentralserbischen Stadt Valjevo ist ein wenig bekanntes aber trotzdem herausragendes Beispiel für Massensterben und Menschlichkeit um die Jahreswende 1914/15 im Ersten Weltkrieg. Ende 1914 wechselte die Stadt binnen weniger Wochen zwei Mal den Besitzer. Als die Serben nach der Niederlage der Österreicher bei der Schlacht an der Kolubara Serbien räumen mussten, brach in der völlig überfüllten Stadt eine Fleckenfieber-Epidemie aus. Mit diesen Ereignissen und ihren Folgen für die Geschichte der Stadt und Serbiens hat sich jüngst in Valjevo eine wissenschaftliche Tagung befasst. Mit dabei war unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz; hier sein Bericht:

Lage an der serbisch-mazedonischen Grenze

Fernsehen
ZiB1
Trotz des schlechter werdenden Wetters hält der Strom an Flüchtlingen
und Migranten über die Balkan-Route weiter an. So passierten in den
vergangenen 24 Stunden mehr als 7.000 Menschen die
mazedonisch-serbische Grenze. . Allein heute Früh warteten 4.000 auf
ihre Registrierung. Ihr Aufenthalt im Lager in Presevo ist nur kurz;
denn Serbien ist ebenso wir Kroatien bestrebt, die Flüchtlinge so
rasch wie möglich weiter zu transportieren, die ohnehin in keinem
Staat des ehemaligen Jugoslawien wollen.

Alte und neue Routen der Migration

Fernsehen
ZiB24

Über die Balkan-Route hat der Strom an Flüchtlingen und Migranten
wieder stark zugenommen. Nach Angaben des mazedonischen
Innenministeriums kamen binnen 48 Stunden mehr als 20.000 Personen aus
Griechenland; damit nähert sich die Zahl den Rekordwerten vom Sommer
mit 12.000 Menschen pro Tag. Starke Zunahmen verzeichnen daher auch
Serbien und Kroatien, von 7000 Personen pro Tag und mehr. Belgrad
betont, dass angesichts des herannahenden Winters die von der EU
bewilligte Finanzhilfe für Serbien und Mazedonien in der Höhe von
insgesamt 17 Millionen Euro bei weitem nicht ausreiche. Mangel besteht
vor allem an winterfesten Unterkünften.

Ende der Grenzblockade aber nicht der Völkerwanderung

Fernsehen
ZiB24
Die Grenz- und Wirtschaftsblockade zwischen Serbien und Kroatien ist beendet. Kroatien fertigt wieder LkWs ab und lässt serbische PkW wieder einreisen; im Gegenzug hob Serbien das Einfuhrverbot für kroatische Waren auf. Ausgelöst hat den Konflikt die Massenwanderung über die Grüne Grenze nach Kroatien; mehr als 50.000 Personen kamen binnen zehn Tagen nach Kroatien; Serbien haben insgesamt bereits 170.000 Flüchtlinge passiert. Dieser Strom hält weiter an; die kalte Jahreszeit setzt ein, und daher versuche viele Flüchtlinge und Migranten noch Deutschland und andere Länder über die Balkan-Route zu erreichen.

Lage in Horgos und bei Horgos2 nach den Ausschreitungen

Fernsehen
ZiB2
Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Horgos



Insert1: Istvan Bacskulin, Gemeineorsteher von Horgos



Gesamtlänge: 2’13



Am Abend war es am Grenzübergang Horgos2 wieder ruhig. Nach wie vor unübersehbar sind aber die Spuren der Schlacht; sie werden nun beseitigt, und auch die serbische Polizei ist jetzt sichtbarer vor Ort. Zwar harren noch immer Flüchtlinge hier aus, doch die Ausschreitungen am Nachmittag

Migranten versuchen Ungarn zur Grenzöffnung zu zwingen

Fernsehen
ZiB1
An der serbischen-ungarischen Grenze spielten sich heute chaotische Szenen ab. Asylwerber marschierten on einem Grenzübergang zum anderen, wanderten den Zaun entlang, um doch noch eine Lücke zu finden und blockieren die Autobahn nach Budapest, um Ungarn zur Grenzöffnung zu zwingen. Eine Lösung ist derzeit nicht in Sicht; etwa 3000 Flüchtlinge kamen bis heute Mittag nach Serbien. Ob sich der Flüchtlingsstrom neue Wege sucht, wird davon abhängen, ob und wie lange die ungarische Grenze geschlossen bleibt.



Ungarn schließt Grenze zu Serbien

Radio
FJ8
Ungarn hat offiziell um Mitternacht die Grenze zu Serbien geschlossen. Außerdem sind seit Mitternacht neue Gesetze in Kraft, die einen illegalen Grenzübertritt mit hohen Haftstrafen belegen. Darüber wurden auch die Flüchtlinge informiert, die vor Mitternacht noch am serbisch-ungarischen Grenzübergang auf Einlaß warteten. Das letzte Schlupfloch an der grünen Grenze hatte Ungarn bereits am Nachmittag geschlossen. Von der serbischen Grenze berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz  

Lage in Horgos und bei Horgos2

Radio
J 18
An der serbisch-ungarischen Grenze bei Horgos läuft der Count down. Um Mitternacht will Ungarn die noch verblieben sechs Meter breite Lücke im Zaun an der Eisenbahnlinie zwischen Subotica und Zeged schließen. Außerdem tritt um Mitternacht ein Gesetz in Kraft, das einen illegalen Grenzübertritt mit hohen Haftstraßen belegt. Aus dem serbisch-ungarischen Grenzgebiet berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:



Bericht 191 bis 200 von 2011

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