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Das Land Kärnten und Kärntner Firmen sind nun auch beim Umweltschutz und bei der Entwicklung des Fremdenverkehrs in Bosnien-Herzegowina aktiv. So hilft Kärnten der Stadt Sarajevo bei der Entwicklung des Umweltschutzes; daher war Umweltlandesrat Das Land Kärnten und Kärntner Firmen sind nun auch beim Umweltschutz und bei der Entwicklung des Fremdenverkehrs in Bosnien-Herzegowina aktiv. So hilft Kärnten der Stadt Sarajevo bei der Entwicklung des Umweltschutzes; daher war Umweltlandesrat Reinhart Rohr in dieser Woche in Sarajevo, wo er mit dem zuständigen Umweltminister zusammen getroffen ist. Beteiligt sind Kärntner Firmen aber auch an der Entwicklung des Wintertourismus. So wird etwa unter Führung der Hypo-Alpe-Adria für das Skigebiet der Jahorina ein Masterplan erstellt. Wie groß das Potential ist, zeigt der Umstand, dass Sarajevo im Jahre 1984 Austragungsort der Olympischen Winterspiele gewesen ist. Aus Sarajevo berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz

In Sarajevo erinnert an die Olympischen Winterspiele nur mehr ein Turm mit den fünf Ringen. Er überragt einen Friedhof, auf dem auch viele Opfer des Bosnien-Krieges liegen, der das Land an den Rand des Zerfalls brachte. Massiv gelitten haben die Infrastruktur, aber auch der gesamte Tourismus. Zwar sind Hotel-Ruinen bereits selten, doch die Bettenkapazitäten sind gering und die Hotels sind veraltet. Gleiches gilt für die Liftanlagen, die auf dem Skigebiet der Jahorina mehr als 20 Jahre alt sind. Außerdem sind nur 20 Kilometer Pisten vorhanden. Diese Kapazität soll langfristig auf 100 Kilometer gesteigert werden. Der Entwurf des Tourismus-Masterplans sieht jedenfalls Investitionen von insgesamt 100 Millionen Euro vor. Zu den ehrgeizigen Plänen sagt Alexander Petritz von Hypo-Alpe-Adria:

„Ein Fernziel ist, dass die Jahorina bereit ist, für eine eventuelle Kandidatur für 2018 für die nächsten Olympischen Winterspiele.“

Dass der Wintersport in Bosnien ein Markt ist, zeigt das Skigebiet der Bijelasnica. Hier finanziert die Hypo 300 Apartments. Trotz eines Quadratmeterpreises von 1500 Euro ist die Hälfte bereits verkauft. Die wachsende Kaufkraft weckt auch das Bewusstsein für den Umweltschutz. Hier unterstützt das Land Kärnten die Stadt Sarajevo. So wird eine mobile Messstation nun drei Wochen in Sarajevo im Einsatz sein, um Luft- und Feinstaubbelastung zu messen. Die Daten werden online nach Klagenfurt übertragen und ausgewertet. Doch der Umweltschutz soll Firmen aus Kärnten auch den Einstieg in Bosnien erleichtern, betont in Sarajevo Umweltlandesrat Reinhart Rohr:

„Natürlich sind unsere Kooperationen in Sachen Umwelt auch entscheidende Türöfner für die Wirtschaft. Ich bin jetzt zum zweiten Mal in Sarajevo und habe eine Wirtschaftsdelegation mit und es wurden auch ganz konkrete Projekte in Sachen Wirtschaft besprochen.“

Auch daher wird Kärnten beim Umweltschutz weiter helfen, etwa beim Aufbau eines Netzes für die Messung der Luftgüte. Einige Geräte sollen zur Verfügung gestellt werden, die in Kärnten bereits ausgemustert wurden, in Sarajevo aber noch problemlos verwendet werden können.



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