20250923 FJ7 Drohnen und Rüstungskonferenz in Wien Wehrschütz Mod
Der Einsatz von Drohnen in der Ukraine hat die Art der Kriegsführung massiv und nachhaltig verändert; so verschwimmt immer mehr die Unterscheidung zwischen Frontlinie und Hinterland, kommen russische Kampfdrohnen auch bereits etwa 30 Kilometer hinter der Frontlinie um Einsatz, und zwar gelenkt durch Glasfaserkabel; das bedeutet, dass diese Drohnen viel schwerer zu stören und zu bekämpfen sind. Welche Möglichkeiten es gibt, erläutert im ORF-Interview Norbert Haslacher, Vorstandsvorsitzender der Frequentis-Gruppe:
14'28'8 – Drohen-Erkennung trotz Glasfaser - 14'58'1
"Es gibt aber auch ... was kommt in meinen Luftraum hinein."
Frequentis beschäftigt 2500 Mitarbeiter, die vor ihrer Einstellung auf Herz und Nieren durchleuchtet werden und vor allem aus technischen Berufen stammen; so sind am Standort Wien allein Vertreter aus 50 Nationen beschäftigt; noch wichtiger als im zivilen Bereich sind im militärischen Sicherheitsfreigaben, betont Norbert Haslacher:
20'50'4 - Militärische Freigabe - 21'08'5
"In Amerika haben wir zum Beispiel ... Technologie aus Österreich ausgerüstet."
Haslacher unterstreicht, dass sowohl Frequentis als auch Österreich ständig mit Cyber-Angriffen konfrontiert sind. Diese Abwehr, die Schulung der Mitarbeiter, die ständige Modernisierung der Kommunikationssysteme sind daher ein wesentlicher Bereich im Arbeitsalltag; zum Einsatz kommen dabei auch sogenannte „Weiße Hacker“, die im Auftrag von Frequentis die Sicherheit des Unternehmens prüfen. Zum Einsatz bei Cyber-Angriffen kommt auch sogenannte „Deep-Fake“, schildert Norbert Haslacher an einem Beispiel:
10‘03‘5 - Deep Fake und Hacker Angriff - 10'46'4
"Vor ein paar Wochen ... in den Griff bekommen."