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Berichte Ukraine

Bericht 171 bis 180 von 1335

Ukraine und die Demokratie in Kriegszeiten

Fernsehen
ORFIII

Ukraine und die Demokratie in Kriegszeiten

Seit dem Ausbruch des Krieges vor einem Jahr dominiert in der Ukraine Präsident Volodimir Selenskij das politische Leben völlig. Seine Administration trifft de facto alle wichtigen Entscheidungen in Zusammenarbeit mit Behörden wie dem Nationalen Sicherheitsrat, der ebenfalls vom Präsidenten besetzt wird. Ein Schattendasein spielt nur mehr das Parlament; erstens hat die Partei des Präsidenten dort die absolute Mehrheit; zweitens finden alle Sitzungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, und auch Journalisten haben keinen Zugang. Über die Möglichkeiten der Opposition in Zeiten des Kriegsrechts hat in Kiew unser Korrespondent Christian Wehrschütz mit Julia Timoschenko gesprochen:

Der Krieg in der Ukraine und die Wirtschaft

Fernsehen
ECO und ORFIII

Der Krieg in der Ukraine hat auch die Wirtschaft des Landes massiv getroffen. Zerstörte Betriebe und Verkehrswege, Produktion trotz Beschuss und Fliegeralarm, russische Angriffe auf die Stromversorgung sowie Millionen Menschen auf der Flucht im Ausland oder als Binnenvertriebene im Land. Die finanzielle Faustformel lautet, dass die Ukraine fünf Milliarden Euro pro Monat an Finanzhilfe braucht, um Pensionen, Sozialleistungen und andere Ausgaben decken zu können. Gerechnet wird mit einem Wirtschaftsrückgang von mehr als 20 Prozent und mit einer Inflation von 30 Prozent. Trotzdem hat die ukrainische Wirtschaft bisher standgehalten und ist nicht auch nach einem Jahr nicht zusammengebrochen; warum das gelungen ist hat unser Korrespondent Christian Wehrschütz recherchiert

Die letzten Bewohner von Ugledar

Fernsehen
ZiB2

In der Ostukraine hat die russische Winteroffensive bisher kaum Erfolge zu verzeichnen. Die Geländegewinne sind gering, die Verluste hoch. Das gilt etwa für die Kämpfe um die Stadt Ugledar, 50 Kilometer von der russisch besetzten Stadt Donezk entfernt. Nach massiven russischen Verlusten verläuft die Frontlinie nun etwa zwei Kilometer von der Stadtgrenze entfernt, in der ständig Artillerieduelle zu hören sind. Geblieben sind in der vom Krieg gezeichneten ehemaligen Hochburg des Kohlebergbaus noch etwa 1000 Bewohner, die durch Freiwillige mit Brot versorgt werden; ein Lokalaugenschein von unserem Ukraine-Korrespondenten Christian Wehrschütz:

Reportage aus der Stadt Ugledar

Fernsehen
ORFIII

In der Ostukraine hat die russische Winteroffensive bisher kaum Erfolge zu verzeichnen. Die Geländegewinne sind gering, die Verluste hoch. Das gilt etwa für die Kämpfe um die Stadt Ugledar, 50 Kilometer von der russisch besetzten Stadt Donezk entfernt. Nach massiven russischen Verlusten verläuft die Frontlinie nun etwa zwei Kilometer von der Stadtgrenze entfernt, in der ständig Artillerieduelle zu hören sind. Geblieben sind in der vom Krieg gezeichneten ehemaligen Hochburg des Kohlebergbaus noch etwa 1000 Bewohner, die durch Freiwillige mit Brot versorgt werden; ein Lokalaugenschein von unserem Ukraine-Korrespondenten Christian Wehrschütz:

Das Gesundheitswesen der Ukraine im Krieg

Fernsehen
ZiB1

Der Krieg in der Ukraine hat auch das Gesundheitswesen des Landes massiv getroffen. Mehr als 750 Spitäler, Ambulanzen und andere Gesundheits-Einrichtungen inklusive Rettungsautos wurden durch Beschuss beschädigt oder zerstört. Die internationale Hilfe auf diesem Gebiet koordiniert die WHO, die Weltgesundheitsorganisation. Jüngst übergeben hat sie 59 Autobusse, die die EU finanziert hat. Sie sind als mobile Impfstationen ausgestattet und sollen dazu beitragen, dass die Impfrate steigt, die auch durch den Krieg gelitten hat. Übergeben hat die Busse Hans Kluge, der Regionaldirektor der WHO für Europa

Erinnerungen an den Kriegsbeginn

Zeitung
Kleine Zeitung

Am 24. Februar des Vorjahres erfolgte der Anruf aus der ORF-Zentrale in Wien gegen vier Uhr in der Früh: „Christian, der russische Angriff auf die Ukraine hat begonnen!“, sagte der Kollege beim sogenannten „Monitoring“, das rund um die Uhr besetzt ist. Bereits einige Wochen zuvor hatte ich noch einmal meine ukrainische und meine österreichische Handynummer hinterlegt, weil ich im Grund bereits seit Ende Dezember 2021 mit diesem Großangriff rechnete. Die Hintergrundinformation stammte vom serbischen Präsidenten Alexander Vucic, den ich knapp vor Weihnachten in Belgrad interviewt hatte. Im Anschluss sprach ich ihn auf die Ukraine an, die im Laufe des Jahres 2022 mehrere Militärmanöver mit NATO-Staaten plante. „Wie wird Russland darauf reagieren“, fragte ich Vucic, der einige Wochen zuvor Vladimir Putin getroffen hatte: „Ich fürchte, die Ukraine wird nicht die Zeit haben, auch nur ein einziges Manöver durchzuführen“, lautete Vucics eindeutige Antwort.

Krieg in der Ukraine: Das Jahr, das die Welt veränderte

Fernsehen
ORFIII

Krieg in der Ukraine
Das Jahr, das die Welt veränderte
Ein Film von Christian Wehrschütz und Alfred Schwarz

Krieg in der Ukraine: Das Jahr, das die Welt veränderte

Sonstiges
ORFIII

Krieg in der Ukraine
Das Jahr, das die Welt veränderte
Ein Film von Christian Wehrschütz und Alfred Schwarz

Krieg und das Gesundheitswesen in der Ukraine

Radio
FJ7

Der Krieg in der Ukraine hat auch das Gesundheitswesen des Landes massiv getroffen. Mehr als 750 Spitäler, Ambulanzen und andere Gesundheits-Einrichtungen inklusive Rettungsautos wurden durch Beschuss beschädigt oder zerstört. Die internationale Hilfe auf diesem Gebiet koordiniert die WHO, die Weltgesundheitsorganisation. Durch sie wurden mehr als 2.800 Tonnen an Hilfsgütern in die Ukraine gebracht; dazu zählen neben Medikamenten auch Generatoren, um die Stromversorgung zu gewährleisten. Jüngst übergeben wurden auch 59 Autobusse, die die EU finanziert hat. Sie sind als mobile Impfstationen ausgestattet und sollen dazu beitragen, dass die Impfrate steigt, die auch durch den Krieg gelitten hat. In Kiew war jüngst Hans Kluge, der Regionaldirektor der WHO für Europa und Zentralasien; mit ihm hat unser Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz gesprochen; hier sein Bericht:

Fischer Ski in Mukatschewo

Fernsehen
ORF III

Zwei Stadtorte hat die Firma Fischer, der letzte Familienbetrieb in Österreich, der noch Ski erzeugt; einer ist in Ried in Oberösterreich, wo auch der Firmensitz liegt, der andere Standort ist in der Westukraine, in der Stadt Mukatschewo, etwa 40 Kilometer von der Grenze zu Ungarn und zur Slowakei entfernt. Dort produziert die Firma heuer 230.000 Paar Alpin- und 300.000 Paar nordische Ski – trotz Krieg und vieler anderer Probleme in den vergangenen Jahren. Dazu zählten die Corona-Pandemie sowie ein Brand in der Produktionshalle; sie war gerade Anfang 2022 wieder voll einsatzfähig als dann der russische Krieg die Ukraine heimsuchte:

Bericht 171 bis 180 von 1335

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