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Berichte Ukraine

Bericht 1001 bis 1010 von 1360

Kärntner Bügeltischerzeuger in der Ukraine

Radio
FJ7
Die von Krieg und Krise heimgesuchte Ukraine gilt nicht gerade als das Land, in dem ausländische Investoren wirtschaftlich erfolgreich sein können. Gelungen ist dieses Kunststück einer Kärntner Familie vom Techelsberg. Sie ist mit ihrer Firma in der Stadt Schitmir zum größten Produzenten von Bügeltischen in Europa aufgestiegen. 1,6 Millionen Stück werden pro Jahr erzeugt. Die Kärntner profitieren von den niedrigen Lohnkosten, haben aber mit Bürokratie und dem russischen Handelsembargo gegen die Ukraine zu kämpfen. Vom Freihandelsabkommen mit der EU wird die Firma kaum profitieren. Besucht hat sie in Schitomir unser Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz:

Humanitäre Lage in der Ostukraine

Fernsehen
ZiB1
In den prorussischen Rebellen-Gebieten der Ostukraine herrscht ein massiver Mangel an Medikamenten. Knapp sind vor allem Insulin, sowie Präparate gegen Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen. Einerseits läßt Kiew wegen seiner Wirtschaftsblockade kaum Medikamente durch, andererseits haben die Rebellen internationale Hilfsorganisationen verbannt, denen Spionage vorgeworfen wird. In der Zwickmühle steckt ein Mal mehr die Zivilbevölkerung der Ostukraine:

Reportage aus den Rebellengebieten der Ostukraine

Fernsehen
Europajournal
Die Ostukraine steht heuer bereits vor ihrer zweiten Kriegsweihnacht. Zwar gibt es seit September nur mehr gelegentlich Artillerieduelle und Scharmützel; doch während die Waffen weitgehend schweigen, verlaufen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk die Gespräche über eine dauerhafte Lösung des Konflikts und über eine Reintegration der prorussischen Rebellengebiete von Donezk und Lugansk nur schleppend. Der entscheidende Punkt der Friedensregelung ist die Durchführung von Lokalwahlen in den Rebellen-Gebieten. Dabei geht es auch um die Frage, wer wählen und wer gewählt werden darf. Während die Diplomaten verhandeln, werden vor Ort in der Ostukraine von

Eigener Mobilfunk bei den Rebellen

Fernsehen
ZiB24
Der Friedensplan von Minsk sieht die schrittweise Reintegration prorussischer Rebellengebiete in die Ukraine vor; während Politiker und Diplomaten verhandeln, sieht die Realität vor Ort weitgehend anders aus. Einerseits treibt die ukrainische Finanz- und Wirtschaftsblockade die Rebellen immer stärker in die Arme Russlands, das nun wohl auch die Hauptlast der Finanzierung trägt, weil die Wirtschaft dort nur sehr schlecht funktioniert. Anderseits wollen die Rebellen keine wirkliche Kontrolle durch Kiew und Donezk und Lugansk arbeiten konsequent an ihrer Eigenständigkeit, bis zum eigenen Mobilfunkanbieter, der wohl nicht zufällig den Namen Phönix trägt:

Enorme soziale Krise in den Gebieten der Rebellen

Fernsehen
ZiB1
Nicht nur auf den Flüchtlingsrouten des Balkan erschwert der Winter das Leben, sondern auch in der Ukraine. Obwohl ein Bericht des Europarates bereits im Sommer vor einer massiven humanitären Krise warnte fehlt es vor allem in den Kriegsgebieten im Osten an Medikamenten, Baumaterial und sauberem Wasser. Die Bevölkerung ist Spielball der Politik; die ukrainische Blockade erschwert die Medikamentenversorgung, die prorussischen Rebellen wiederum lassen viele

Ostukraine zwischen Frieden, Rubel und Phönix

Radio
Mittagsjournal
Gut 20 Monate dauert der Konflikt in der Ostukraine bereits; aus dem zunächst heißen Krieg droht immer mehr ein eingefrorener Konflikt mit geringen Verstößen gegen die Waffenruhe zu werden, denn eine politische Lösung ist nicht in Sicht. Wollten die prorussischen Rebellengebiete von Donezk und Lugansk zunächst los von der Ukraine, ist nun die Führung in Kiew offensichtlich nicht wirklich an einer raschen Reintegration interessiert. Wie dem auch sei: die ukrainische Finanz- und Wirtschaftsblockade treibt die Rebellen immer stärker in die Arme

Interview mit dem Verhandler der DNR in Minsk

Radio
Mittagsjournal
In der Ostukraine setzten die Konfliktparteien weiter auf Entspannung. In Lugansk haben prorussische Rebellen bereits mit dem Abzug von leichteren Waffen mit einem Kaliber von unter 100 mm begonnen, in Donezk wollen die Rebellen am Mittwoch damit beginnen. Auch die ukrainische Seite zieht bereits derartige Waffen ab. Damit werden erste wichtige Punkte des Friedensplans von Minsk erfüllt. Noch viel schwieriger als der Truppenabzug ist aber eine politische Lösung zu erreichen. Sie suchen in Minsk Vertreter der Ukraine und der prorussischen Rebellen unter Vermittlung der OSZE. In Donezk hat unser Korrespondent Christian Wehrschütz mit Dennis Puschilin, dem führenden Vertreter der Rebellen bei den Verhandlungen in Minsk gesprochen, hier sein Bericht:





Reportage aus Donezk

Radio
Mittagsjournal
Seit Anfang September hält der Waffenstillstand in der Ukraine weitgehend. Fortschritte macht auch der Abzug leichterer Waffen von der Frontlinie. Positiv zu bewerten ist auch, dass die prorussischen Rebellen auf die Durchführung eigener Lokalwahlen vorläufig verzichtet haben, weil das wohl das Ende der Friedensgespräche in Minsk bedeutet hätte. Denn zum Friedensplan zählen auch Lokalwahlen unter ukrainischer Gesetzgebung in den sogenannten Volksrepubliken von Donezk und Lugansk. Während man von einer politischen Einigung noch weit entfernt ist, vertiefen sich im tagtäglichen Leben die Gräben, die der Krieg gerissen hat. Andererseits normalisiert sich durch die anhaltende Feuerpause auch das Leben in Donezk, allerdings auf einem schlechteren Niveau als vor dem Krieg. Aus Donezk berichtet unser Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz:

Reportage von der Demarkationslinie in der Ostukraine

Fernsehen
ZiB1
In der Ostukraine hält die Waffenrufe nach wie vor, doch eine politische Lösung zwischen Kiew und den prorussischen Rebellen in Donezk und Lugansk ist nicht in Sicht. Darauf stellt sich offensichtlich auch die ukrainische Führung ein, denn die beiden Übergänge vom Rebellengebiet in Donezk auf ukrainisches Territorium werden immer mehr zu Grenzen – mit umfangreichen Kontrollen bei der Ein- und Ausreise:

Reportage von der Demarkationslinie in der Ostukraine

Fernsehen
ZiB1
In der Ostukraine hält die Waffenrufe nach wie vor, doch eine politische Lösung zwischen Kiew und den prorussischen Rebellen in Donezk und Lugansk ist nicht in Sicht. Darauf stellt sich offensichtlich auch die ukrainische Führung ein, denn die beiden Übergänge vom Rebellengebiet in Donezk auf ukrainisches Territorium werden immer mehr zu Grenzen – mit umfangreichen Kontrollen bei der Ein- und Ausreise:

Bericht 1001 bis 1010 von 1360

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