2026 0517 ZiB1 Lokalaugenschein im Drohnenkrieg Wehrsch Mod
Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus der Stadt Kramatorsk
Insert1: Sambist (Kampfname), Soldat und ehemaliger Kampfsportler
Insert2: Juri, technischer Spezialist bei der Drohnen Entwicklung
Gesamtlänge: 1’47
Ein Garten irgendwo am Stadtrand von Kramatorsk; die Soldaten bereiten eine Drohne mit einem Sprengkörper vor, der eine russische Stellung vernichten soll. Die Waffe wird in der Ukraine hergestellt und entfaltet eine furchtbare Wirkung:
Zitat 2 Sambist:
„Das ist eine neun Kilogramm schwere Waffe, die thermobarischen Sprengstoff verwendet. Ihre Explosion erzeugt eine Druckwelle und extreme Temperaturen. Ihre Folgen sind auf breiter Fläche verheerend.“
Im Keller lagern verschiedene Waffen. Dazu zählen Minen, die nach dem Abwurf scharf werden. Im Erdgeschoss lässt sich der Flug der Drohnen verfolgen; das Ziel wurde am Vormittag aufgeklärt, bereits am Abend wird des bekämpft und zerstört.
Gesteuert werden die Drohnen von einem Keller aus in einem anderen Gebäude. Dieser Abstand dient auch dem Schutz des Operators, im konkreten Fall eine Pilotin:
Juri 11'34'7 - Selbstschutz und Gegner - 11'59'6
„Wir wollen durch Entwicklungen von Batterien und Funkverbindungen die Entfernung vom Piloten zur Drohne zu steigern. Dieser Abstand beträgt derzeit grob gesprochen 15 Kilometer von der offiziellen Frontlinie; Ziel sind 18 Kilometer."
Genutzt wird dieser Keller auch zur Reparatur und Instandsetzung von Drohnen, die Soldaten an der Front auch mit Nachschub und Lebensmittel versorgen. Wie gefährlich etwa FPV-Drohen bereits geworden sind, zeigten Anreise und Abreise. Überall sind Drohnennetze gespannt. Wir bemühten uns, 160 Kilometer pro Stunde zu halten, um russischen Piloten so wenig Gelegenheit wie möglich zum Beschuss zu geben.