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Einst zählte das Kiewer Höhlenkloster zu den Aushängeschildern der UOK; dieses Kloster hat nun schrittweise die vom ukrainischen Staat favorisierte OKU, die Orthodoxe Kirche der Ukraine übernommen. Letzter Schritt bei dieser Übernahme war nun, dass das Kulturministerium in Kiew nun auch noch die Schlösser bei den letzten zwei kleinen Kirchen austauschen ließ, zu denen Mönche der UOK noch Zutritt hatten. Seit mehr als einem Jahr muss die UOK nun auch den Beinamen Moskauer Patriarchat führen, obwohl die Kirche steif und fest behauptet, sich von der Russisch-Orthodoxen Kirche völlig gelöst zu haben. Begründet wird das Vorgehen gegen die UOK mit dem Hinweis, es gebe 200 registrierte Strafverfahren gegen Geistliche der UOK wegen der Unterstützung des russischen Aggressors; diesen Vorwurf weist der Anwalt der UOK, der Brite Robert Amsterdam im ORFR-Interview so zurück:

Robert Amsterdam13:45
„Es gibt mehr als 10.000 Geistliche. Ich habe noch keinen ehrlichen Fall von Kollaboration gesehen. Aber nehmen wir mal an, die Ukrainer sagen, dass sie 21 von 10.000 verurteilt haben. Es mag diese 20 Personen geben, die mit Russland sympathisieren, aber das rechtfertigt in keiner Weise die Brutalität, die die Ukrainer ausgeübt haben. Zu Beginn des Krieges sind viele von der Geheimpolizei in Kiew zu Russland übergelaufen. Ich sehe nicht, dass Präsident Zelensky der Geheimpolizei die Macht entzogen hat.“

Kritisiert haben die Vorgangsweise des ukrainischen Staates nicht nur die USA, sondern auch der Papst und Menschenrechtsexperten der UNO; geändert hat diese Kritik vor Ort bisher nichts.

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