× Logo Mobil

20250313 ZiB1 Oppositionelle zu Selenskij und Frieden Wehrschütz Mod

Fernsehen
ZiB1
Berichte Ukraine

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Kiew

Insert1: Dmitri Razumkow, ehemaliger Parlamentspräsident der Ukraine

Insert2: Dmitri Razumkow, ehemaliger Parlamentspräsident der Ukraine

Gesamtlänge:

Nach der grundsätzlichen Zustimmung zu einem Waffenstillstand mit Russland sind auch in der Ukraine noch viele Fragen offen. Dabei geht es nicht nur um die Reaktion Russlands; auf Kritik stößt etwa der Begriff vom gerechten Frieden, den Präsident Volodimir Selenskij stets verwendet:

„Wenn von einem gerechten Frieden gesprochen wird, ist das einfach eine Augenauswischerei, um über irgendetwas zu sprechen. Wenn der Krieg an der Frontlinie gestoppt wird, wird das kein gerechter Frieden sein, sondern das Ende der aktiven Kampfhandlungen. Waffenstillstand, wie man es nennt.“

Dimtri Razumkow war Parlamentspräsident und davor zuständig für Selenskijs digitalen Wahlkampf, ehe es dann zum politischen Bruch kam. Wenig hält er von Umfragen, die den Siegeswillen der Bevölkerung belegen sollen:

„Viele sprechen bei Umfragen über die Grenzen von 1991; ich denke, dass alle, die die Rückkehr auf militärischem Weg unterstützen, in die Armee eintreten sollten, um diese Territorien zurückzuholen. Denn es ist sehr leicht, am Telefon zu antworten. Aber an der Frontlinie, wo man bombardiert wird, sieht man das ein wenig anders. Und alle sind müde. Die Menschen kämpfen seit drei Jahren.“

Doch auch für Dmitri Razumkow ist klar, dass es keinen juristischen Verzicht auf besetzte Gebiete geben darf, und dass die Ukraine Sicherheitsgarantien der USA braucht, um einer Friedenslösung zustimmen zu können.

Facebook Facebook