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Ukraine und Beschuss

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J18
Berichte Ukraine
Russland hat in der Ukraine heute neuerlich ganz massiv die kritische Infrastruktur angegriffen. Mit Raketen beschossen wurde vor allem die Stromversorgung; Fliegeralarm gab es aber im ganzen Land; wegen des Beschusses musste auch eine Delegation von acht Ministerinnen aus der EU am Nachmittag in Luftschutzkellern mehr als eine Stunde bleiben. Aus Kiew berichtet unser Korrespondent Christian Wehrschütz: Der russische Angriff hat heute nicht nur die Infrastruktur massiv getroffen, sondern auch drei Menschenleben gefordert. Nach Angaben der ukrainischen Militärverwaltung wurde in Kiew ein Wohnhaus getroffen; drei Menschen starben, weitere sechs wurden verletzt. Ausgefallen ist in der ganzen Region um Kiew, in der Stadt selbst sowie in vielen anderen Landesteilen der Strom und damit in vielen Städten die Wasserversorgung. Vom Netz genommen wurden auch mehrere Blöcke eines Atomkraftwerks. Wegen des Beschusses flohen viele Ukrainer in U-Bahnen und Keller; dazu zählte eine Delegation von acht EU-Politikerinnen zu der auch die österreichische EU-Ministerin Karoline Edstadler gehörte; sie saß im Keller des Parlaments; ihren Eindruck beschreibt Edstadler so: Karoline Edstadler: 1'26'2 - Gefühl im Keller - 1'35'0 (9) "Das ist eng, das ist beklemmend ... in Erinnerung bleiben." In Kiew ist es bereits sehr kalt; es liegt Schnee, der Winter naht. Welche Hilfe wird Österreich da leisten: 2'15'4 - Winterhilfe - 2'23'7 "Allein diese Woche ... und Busse." Die Hilfe aus der EU und ihren Mitgliedsstaaten war auch Thema bei den Gesprächen der EU Delegation mit der Gattin des Präsidenten, Olena Seleneska, sowie mit der Europaministerin Olga Stefanischina ebenfalls in Kiew.
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