Moskau bleibt um Kosovo weiter unklar
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Doch noch ist die UNO am Zug. Nächste Woche wird eine Delegation des Sicherheitsrates Serbien und den Kosovo besuchen, um sich selbst ein Bild zu machen. In Verbindung damit unterstütze Lawrow die Forderung Belgrads, die Delegation müsse auch die serbischen Enklaven besuchen. Der russische Außenminister forderte auch die völlige Erfüllung der UNO-Resolution 1244, die demokratische Standards und die Rückkehr Vertriebener vorsieht.
Das Wort Veto nahm Lawrow auch in Belgrad nicht in den Mund, und sein Besuch wurde so gestaltet, dass entsprechende Journalisten-Fragen praktisch unmöglich waren. Somit bleibt offen, ob Russland sich in der UNO tatsächlich gegen den Westen stellen wird, der eine von NATO und EU überwachte Unabhängigkeit des Kosovo befürwortet.