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Bosnien, Serbien und Montenegro treten PFP der NATO bei

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Berichte Serbien
Das 1994 für die ehemaligen Staaten des Warschauer-Paktes gegründete Programm ist der erste Schritt zur NATO-Mitgliedschaft. Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro treten heute dem NATO-Programm „Partnerschaft für den Frieden, kurz PfP, bei. Die Einladung dazu sprach die NATO jüngst bei ihrem Gipfeltreffen in Riga aus. Christian Wehrschütz berichtet:

Im Falle von Serbien und Bosnien haben die 26-Nato-Staaten ihre harte Line geändert; bisher knüpften sie eine Teilnahme an PfP die Auslieferung der mutmaßlichen Kriegsverbrecher Ratko Mladic und Radovan Karadjic. Vor allem die Einladung an Serbien hat denn die Chefanklägerin des Tribunals, Karla Del Ponte massive kritisiert. Doch in Serbien finden Ende Jänner Parlamentswahlen statt, und die NATO will die Reformkräfte ermutigen. Hinzu kommt dass mit dem Programm die Streitkräftereform stärker unterstützt werden kann. So stellt die NATO sechs Millionen Euro bereit, um 1.800 Soldaten ins Zivilleben zu integrieren, die die Streitkräfte verlassen müssen. Derzeit hat Serbien 33.000 Berufssoldaten. Diese Zahl soll um 6.000 reduziert werden.