Doppelmayr baut weiter am Balkan
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Berichte Serbien
Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Serbien
Insert1: 0’38 Helmut Fetz, Seilbahnmonteur
Insert2: 0’58 Willi Langegger, Seilbahnmonteur
Gesamtlänge: 1’47
Die Skiregion Kopaunig litt jahrelang unter einer veralteten Infrastruktur; die Hotels waren von mäßigem Niveau und die Liftanlagen aus dem Jahre Schnee. Sechs Anlagen hat die Firma Doppelmayr am Kopaunig binnen vier Jahren bereits errichtet, die jüngste steht vor der Fertigstellung. Es ist eine Sechsersesselbahn, die 2.400 Skifahrer pro Stunde befördern kann. Den Preis von 3,1 Millionen Euro hat Serbien im Voraus bezahlt. Am Kopaunig im Einsatz sind auch zwei Österreicher; ein Salzburger und ein Vorarlberger aus Egg im Bregenzer Wald
„Die Montage dauert zwei bis drei Monate und die Herausforderungen in diesem Gebiet zu dieser Zeit sind sicher der Schnee und die Kälte.“
Gemeinsam mit den Österreichern arbeiten zehn Serben am Kopaunig; nicht immer einfach ist die Verständigung:
„Das einzige Hindernis ist die Verständigung, relativ wenige können englisch; das ganze Leben und das Essen ist perfekt, und die Witterung ist halt Scheiße.“
Winter ist eben Winter – und das gilt auch für den Norden Montenegros; bekannt eigentlich durch seine Küste will Montenegro den Norden entwickeln und investiert daher kräftig in den Wintertourismus. Hier baut Doppelmayr eine Vierersesselbahn. Sie erschließt zehn Kilometer neue Pisten und mit 2700 Passagieren pro Stunde verdoppelt sie praktisch die bisherige Kapazität. Attraktiver werden will Montenegro im Winter nicht nur für Gäste aus dem Balkan, sondern auch aus Italien, Frankreich und Russland.