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Berichte Montenegro

Bericht 21 bis 30 von 313

Society Magazin Montenegro und die neue Führung

Zeitung
Society Magazin

In Montenegro ist es Ende Mai auch formell zu einem politischen Generationswechsel gekommen. Nach 30 Jahren in verschiedenen Funktionen an der Macht verließ Milo Djukanovic endgültig die politische Bühne. Er verlor Anfang April klar die Stichwahl um das Präsidentenamt gegen den 37-jährigen Jakov Milatovic, der 60 Prozent der Stimmen gewann. Milatovic wurde am Samstag, den 20. Mai, am Vormittag im Parlament in Podgorica vereidigt. Er will vor allem den Weg Montenegros in die EU beschleunigen, und den Reformen neue Impulse verleihen.

Montenegro neue Führung

Zeitung
Kleine Zeitung

 

In Montenegro ist es am Samstag auch formell zu einem politischen Generationswechsel gekommen. Nach 30 Jahren in verschiedenen Funktionen an der Macht verließ Milo Djukanovic endgültig die politische Bühne. Er verlor Anfang April klar die Stichwahl um das Präsidentenamt gegen den 37-jährigen Jakov Milatovic, der 60 Prozent der Stimmen gewann. Milatovic wurde am Samstag am Vormittag im Parlament in Podgorica vereidigt. Er will vor allem den Weg Montenegros in die EU beschleunigen, und den Reformen neue Impulse verleihen.
Der Amtseid von Jakov Milatovic im Parlament in Podgorica besiegelte den friedlichen Machtwechsel in Montenegro; nach totalitärer kommunistischer Vergangenheit und 30-jähriger Dominanz durch Milo Djukanovic ist dieser Wechsel durchaus als positives Zeichen für die demokratische Entwicklung des Landes zu werten. Anwesend waren bei der Amtseinführung die meisten Staats- und Regierungschefs der Region wie der Kroate Zoran Milanovic und der Serbe Alexander Vucic. Im Gegensatz zu Vucic und Djukanovic fehlt Milatovic jedenfalls bis auf weiteres die politische Hausmacht, um so dominant zu sein, obwohl er mit 60 Prozent der Stimmen gewählt wurde. Wie sieht er seine Rolle als Staatspräsident:

Montenegro und die neue Führung

Fernsehen
ORFIII

In Montenegro ist es am Samstag auch formell zu einem politischen Generationswechsel gekommen. Nach 30 Jahren in verschiedenen Funktionen an der Macht verließ Milo Djukanovic endgültig die politische Bühne. Er verlor Anfang April klar die Stichwahl um das Präsidentenamt gegen den 37-jährigen Jakov Milatovic, der 60 Prozent der Stimmen gewann. Milatovic wurde am Samstag am Vormittag im Parlament in Podgorica vereidigt. Er will vor allem den Weg Montenegros in die EU beschleunigen, und den Reformen neue Impulse verleihen; mit Milatovic und Djukanovic hat unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz über Bilanz und Ausblick für Montenegro gesprochen, das am weitesten auf dem Weg Richtung EU-Mitgliedschaft vorangekommen ist:

Neuer Präsident Montenegros

Radio
FJ7

In Montenegro kommt es heute zu einem politischen Generationswechsel. Nach 30 Jahren in verschiedenen Funktionen an der Macht verlässt Milo Djukanovic endgültig die politische Bühne. Er verlor Anfang April klar die Stichwahl um das Präsidentenamt gegen den 37-jährigen Jakov Milatovic, der 60 Prozent der Stimmen gewann. Milatovic wird heute am Vormittag im Parlament in Podgorica vereidigt. Er will vor allem den Weg Montenegros in die EU beschleunigen, und den Reformen neue Impulse verleihen; aus der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

Neuer Präsident Montenegros im Interview

Fernsehen
ZiB1

In Montenegro kommt es am Samstag zu einem politischen Generationswechsel. Nach 30 Jahren in verschiedenen Funktionen an der Macht verlässt Milo Djukanovic endgültig die politische Bühne. Er verlor Anfang April klar die Stichwahl um das Präsidentenamt gegen den 37-jährigen Jakov Milatovic, der 60 Prozent der Stimmen gewann. Milatovic will vor allem den Weg Montenegros in die EU beschleunigen, und den Reformen neue Impulse verleihen, betont er im Exklusivinterview mit dem ORF

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Podgorica

Insert1: Jakov Milatovic, gewählter Präsident Montenegros

Insert2: Jakov Milatovic, gewählter Präsident Montenegros

Gesamtlänge: 1’36

Seinen großen Wahlsieg verdankt Jakov Milatovic eine breite Koalition unterschiedlicher Parteien, die vor allem die Gegnerschaft zu Milo Djukanovic einte. Dieses politische Feindbild tritt nun endgültig ab; doch die Polarisierung in Montenegro ist nach wie vor stark, obwohl die Amtsübergabe reibungslos erfolgen wird. Hier sieht Milatovic eine wichtige Aufgabe als Präsident:

3'15'9 - Rolle als Präsident Verbindend - 4'28'4
"Erstens möchte ich eine verbindende Rolle in der Gesellschaft spielen; gerade, weil ich eine so große Mehrheit bekommen habe, kann ich eine Rolle spielen, die zusammenführt; das ist wichtig, damit Montenegro vor allem Fortschritte bei der Justizreform macht, um unseren Weg Richtung EU-Mitgliedschaft zu beschleunigen."

So ist der Verfassungsgerichtshof noch immer nicht vollständig, weil die Wahl des siebenten und letzten Richters an der Hürde der Zwei-Drittelmehrheit im Parlament scheiterte; es wird Mitte Juni neu gewählt, und da rechnet Milatovic mit einem klaren Sieg proeuropäischer Politiker:

18'39'1 - Neue Impulse durch neue Politiker - 20'19'1
„Montenegro muss die Reformen viel ernsthafter betreiben, und da geht es auch um einen Konsens im Parlament bei der Bestellung hoher Funktionen in der Justiz. Da wird meine verbindende Rolle als Präsident entscheidend sein, um einen Kompromiss zu finden."

Jakov Milatovic ist 37 Jahre alt, verheiratet und Vater dreier kleiner Kinder. Durch seine Tätigkeit bei internationalen Organisationen bringt er auch viel Auslandserfahrung in sein neues Amt mit.

 

 

Montenegro Stichwahl Präsidentenamt

Fernsehen
ZIB1

20230402 ZiB1 Montenegro Stichwahl Präsidentenamt Wehrsch Mod

In Montenegro findet heute die Stichwahl um das Präsidentenamt statt. Nach dem ersten Durchgang vor zwei Wochen führt Amtsinhaber Milo Djukanovic knapp vor seinem Herausforderer Jakov Milatovic; stimmberechtigt sind 542.000 Bürger.

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Montenegro

Aufsager: Christian Wehrschütz aus Podgorica

Gesamtlänge:

Vor zwei Wochen kam Milo Djukanovic auf etwas mehr als 35 und Jakov Milatovic auf etwas weniger als 29 Prozent. Doch diese sechs Prozentpunkte haben für den zweiten Wahlgang kaum eine Aussagekraft. Denn seit 30 Jahren dominiert Milo Djukanovic Montenegro; er ist nicht nur das Feindbild proserbischer Parteien, sondern es herrscht eine Wendestimmung. So riefen zwei ausgeschiedene Kandidaten, die im ersten Durchgang zusammen 30 Prozent gewannen, dazu auf, für Jakov Milatovic zu stimmen; er hat somit klar das größere Wählerpotential. Amtsinhaber Milo Djukanovic räumen Meinungsforscher nur Chancen ein, sollte die Wahlbeteiligung sehr niedrig sein; beim ersten Durchgang vor zwei Wochen lag sie bei etwa 63 Prozent.

Ende der Ära Djukanovic in Montenegro

Fernsehen
ZIB13

20230403 ZiB 13 Ende der Ära Djukanovic in Montenegro Wehrsch Mod

In Montenegro bringt die gestrige Stichwahl um das Präsidentenamt einen Machtwechsel. Amtsinhaber Milo Djukanovic erreichte nur 40 Prozent und verlor die Wahl somit klar gegen seinen Herausforderer Jakov Milatovic, der auf 60 Prozent kam. Wahlberechtigt waren in Montenegro gestern 542.000 Bürger; mit 70 Prozent war die Stimmbeteiligung höher als vor zwei Wochen.

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Podgorica

Insert1: Jakov Milatovic, künftiger Präsident Montenegros

Aufsager: Christian Wehrschütz aus Podgorica

Gesamtlänge:

Es war eine Wahlnacht, auf die viele Montenegriner viele Jahre warten mussten; dementsprechend ausgelassen wurde die Niederlage von Milo Djukanovic gefeiert.
Der Sieg von Jakov Milatovic fiel noch klarer aus als von Meinungsforschern erwartet. Der 37-jährige profitierte von der massiven Wendestimmung und der Unterstützung eines breiten Spektrums ideologisch heterogener Parteien; Milatovic will Montenegro binnen fünf Jahren in die EU führen und sagte:

„Wir und die Bürgern von Montenegro ein entscheidendes Geh mit Gott der Kriminalität, der Korruption und der Verbindung von beidem mit der Politik in Montenegro zugerufen.“

Milo Djukanovic erkannt seine Niederlage an und gratulierte dem Sieger. Seine politische Zukunft und die seiner Partei wird wohl Anfang Juni entschieden; da wird das Parlament gewählt, die politischen Karten wirklich neu gemischt.

Ende der Ära Djukanovic in Montenegro

Fernsehen
ZIB 7/8

20230403 ZiB 7/8 Ende der Ära Djukanovic in Montenegro Wehrsch Mod

In Montenegro bringt die gestrige Stichwahl um das Präsidentenamt einen Machtwechsel. Amtsinhaber Milo Djukanovic erreichte nur 40 Prozent und verlor die Wahl somit klar gegen seinen Herausforderer Jakov Milatovic, der auf 60 Prozent kam. Wahlberechtigt waren in Montenegro gestern 542.000 Bürger; mit 70 Prozent war die Stimmbeteiligung höher als vor zwei Wochen.

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Podgorica

Insert1: Jakov Milatovic, künftiger Präsident Montenegros

Gesamtlänge: 0’59

Der Sieg von Jakov Milatovic fiel noch klarer aus als von Meinungsforschern erwartet. Der 37-jährige profitierte von der massiven Wendestimmung und der Unterstützung eines breiten Spektrums ideologisch heterogener Parteien; Milatovic will Montenegro binnen fünf Jahren in die EU führen und sagte:

„Wir haben mit den Bürgern von Montenegro ein entscheidendes Geh mit Gott zugerufen der Kriminalität, der Korruption und der Verbindung von beidem mit der Politik in Montenegro.“

30 Jahre dominierte Milo Djukanovic die Politik dieses kleinen Balkan-Landes. Er erkannt seine Niederlage an und gratulierte dem Sieger. Djukanovic’s politische Zukunft und die seiner Partei wird wohl Anfang Juni entschieden; denn da stehen vorgezogene Parlamentswahlen an, wo die politischen Karten dann wirklich neu gemischt werden.

 

Montenegro Stichwahl Präsidentenamt

Fernsehen
ZIB1

20230402 ZiB1 Montenegro Stichwahl Präsidentenamt Wehrsch Mod

In Montenegro findet heute die Stichwahl um das Präsidentenamt statt. Nach dem ersten Durchgang vor zwei Wochen führt Amtsinhaber Milo Djukanovic knapp vor seinem Herausforderer Jakov Milatovic; stimmberechtigt sind 542.000 Bürger.

Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Montenegro

Aufsager: Christian Wehrschütz aus Podgorica

Gesamtlänge: 1'20

Vor zwei Wochen kam Milo Djukanovic auf etwas mehr als 35 und Jakov Milatovic auf etwas weniger als 29 Prozent. Doch diese sechs Prozentpunkte haben für den zweiten Wahlgang kaum eine Aussagekraft. Denn seit 30 Jahren dominiert Milo Djukanovic Montenegro; er ist nicht nur das Feindbild proserbischer Parteien, sondern es herrscht eine Wendestimmung. So riefen zwei ausgeschiedene Kandidaten, die im ersten Durchgang zusammen 30 Prozent gewannen, dazu auf, für Jakov Milatovic zu stimmen; er hat somit klar das größere Wählerpotential. Amtsinhaber Milo Djukanovic räumen Meinungsforscher nur Chancen ein, sollte die Wahlbeteiligung sehr niedrig sein; beim ersten Durchgang vor zwei Wochen lag sie bei etwa 63 Prozent.

Montenegro und der EU Marathon

Radio
MiJ

20230320 MiJ Montenegro und der EU Marathon Wehrschütz Mod

Seit 11 Jahren verhandelt die kleine Balkan-Republik Montenegro bereits mit Brüssel über einen EU-Beitritt; somit hat bisher kein Beitrittskandidat so lange gebraucht wie diese ehemalige jugoslawische Teilrepublik; erst drei von 33 Kapiteln sind vorläufig abgeschossen, vor allem die Kapitel Justiz und Rechtsstaat sind besonders schwierig und hemmen das Tempo der Verhandlungen. Trotzdem ist die große Mehrheit der Montenegriner für den Beitritt, auch weil die EU viel zur Modernisierung des Landes beiträgt; mit der Leiterin der EU-Delegation hat in Podgorica unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz gesprochen; hier sein Bericht:  

Bericht 21 bis 30 von 313

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