20250717 ZiB1 Montenegro will bis Ende 2026 reif für EU sein Wehrsch Mod
Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Montenegro
Insert1: Johann Sattler, Leiter der EU-Delegation in Montenegro
Insert2: Bojan Bozovic, Justizminister von Montenegro
Insert3: Außenministerin Beate Meinl-Reisinger
Gesamtlänge: 1’33
Der Fremdenverkehr ist die wichtigste Einnahmequelle für das kleine Balkanland Montenegro. Sauberes Wasser und die Erfüllung hoher Umweltstandards sind daher auch wirtschaftlich lebenswichtig, aber sehr teuer. Dabei hilft Brüssel materiell sowie durch Experten, die bei der Übernahme des EU-Rechtsbestandes helfen:
Sattler
3'44'2 - Umweltschutz und Transport – 3’55
"Wasserversorgung, Abwasser, Kläranlagen ... nicht funktionierende Kläranlagen ... noch immer viel zu tun.“
Sattler hält es für möglich, dass Montenegro bis Ende 2026 die Beitrittsgespräche formell abschließt; doch dazu wird die Justiz zeigen müssen, dass sie tatsächlich unabhängig arbeiten und auch konkrete Ergebnisse liefern kann:
Bozovic
1'46'5 - Umsetzung und Reformen - 2'39'8
"Jetzt geht es um die Umsetzung - vor allem um rechtskräftige Urteile in Fällen der Organisierten Kriminalität und der Korruption, und auch um neue Anklagen."
In Montenegro ist heute auch Außenministerin Beate Meinl-Reisinger, die unter andrem mit Ministerpräsident Milojko Spajic zusammentraf. Österreich unterstützt Montenegros Weg in die EU:
Zitat BMR
Angepeilt wird ein EU-Beitritt im Jahre 2028; ob dieses Ziel umsetzbar ist, hängt nicht nur von Montenegro ab.