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20250721 Aktuell nach Eins Österreicher in Montenegro und die EU

Fernsehen
Aktuell nach Eins
Berichte Montenegro



Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Montenegro

Insert1: Moritz Fried, österreichischer Unternehmer in Montenegro

Insert2: Johann Sattler, Leiter der EU-Delegation in Montenegro

Insert3: Georg Stawa, österreichischer Justiz-Attachée für den Westbalkan

Gesamtlänge: 3‘00

Vertraute Klänge ertönen zu Beginn des Art-Festivals in der Hafenstadt Kotor – gespielt wird das Stück „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauß, weil auch in Kotor dem Geburtstag des Walzerkönigs vor 200 Jahren gedacht wird. Doch nicht nur musikalische Spuren aus Österreich finden sich in der Hafenstadt, sondern auch dieses Eisgeschäft, das auch auf besondere Geschmacksrichtigen setzt. Sein Eigentümer ist Moritz Fried; zehn Geschäfte hat er an der Küste, seit 13 Jahren ist er in dem Balkan-Land tätig:

Fried:
3'06'6 - Entwicklung Tourismus - 3'25'6
"Die Saison ist wesentlich länger geworden ... als auch nach Podgorica."

Der Fremdenverkehr ist die wichtigste Einnahmequelle für das kleine Balkanland. Sauberes Wasser und die Erfüllung hoher Umweltstandards sind somit wirtschaftlich lebenswichtig, aber sehr teuer. Da hilft Brüssel materiell aber auch bei der Bewusstseinsbildung durch Videos, die die Bedeutung des Umweltschutzes hervorheben. Zum Einsatz kommt dabei die Fußball-Legende, Dean Savicevic, der auch bei Rapid gespielt hat. Zu sehen ist auch der Leiter der EU-Delegation, Johann Sattler, der betont, dass auch Experten aus der EU im Einsatz sind:

Sattler:
2'32'3 - Hilfe der EU bei den Verhandlungen - 2'54'9
"Wir helfen auch direkt mit Unterstützung ... da bewerkstelligen müssen."

Die Reform der Justiz sowie der kompromisslose Kampf gegen Korruption und Organisierte Kriminalität sind jedoch die entscheidenden Kapitel, die Montenegro auf dem Weg Richtung EU abschließen muss. Helfend im Einsatz ist auch dabei ein Österreicher, der vor allem die Sonderstaatsanwaltschaft positiv bewertet, die …

2'47'2 - Kulturwandel im Kampf gegen OK und K - 3'10'7
(Sonderstaatsanwaltschaft), "... die unantastbare Bürgermeister ... bei der Bevölkerung."

Doch noch fehlen Urteile erster Instanz, die das Vertrauen auch der Bevölkerung in die Justiz zurückbringen sollen. Montenegro will die Verhandlungen mit der EU bis Ende 2026 abschließen, um Ende 2028 beitreten zu können, ein ehrgeiziger Plan, der aber nicht völlig unrealistisch ist.

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