Berichte Bosnien
Bericht 61 bis 70 von 390
BOsnien als Brennpunkt auf der Balkanroute
Bosnien und Herzegowina wird immer zu einem Hotspot für Migranten auf der Balkan-Route. Im Juni hielten sich mehr als 10.500 Migranten aus Afghanistan, Pakistan, aus Nordafrika, Syrien und anderen Ländern in dem Balkanstaat auf; nur 160 haben einen Asylantrag gestellt. 80 Prozent der Migranten entfallen auf die Region um die Stadt Bihac, 15 Prozent auf die Stadt Velika Kladusa, direkt an der Grenze zu Kroatien. Die steigenden Zahlen registriert auch das nördliche Nachbarland Kroatien; die Aufgriffe haben sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.
Migration über die Balkanroute nimmt zu
Bosnien und Herzegowina wird immer zu einem Hotspot für Migranten auf der Balkan-Route. Im Juni hielten sich mehr als 10.500 Migranten aus Afghanistan, Pakistan, aus Nordafrika, Syrien und anderen Ländern in dem Balkanstaat auf; nur 160 haben einen Asylantrag gestellt. Die steigenden Zahlen registriert auch das nördliche Nachbarland Kroatien; die Aufgriffe haben sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.
Lebenslang für Radovan Karadzic in Den Haag
Das Tribunal für das ehemalige Jugoslawien hat das endgültige Urteil gegen den früheren Führer der bosnischen Serben, Radovan Karadzic, gesprochen. Karadjic wurde heute in zweiter Instanz zu lebenslänglicher Haft wegen Kriegsverbrechen in Bosnien verurteilt. Aus Belgrad Christian Wehrschütz
Lebenslang für Karadzic
Das Tribunal für das ehemalige Jugoslawien hat das endgültige Urteil gegen den früheren Führer der bosnischen Serben, Radovan Karadzic, gesprochen. Karadjic wurde heute in zweiter Instanz zu lebenslänglicher Haft wegen Kriegsverbrechen in Bosnien verurteilt. Aus Belgrad Christian Wehrschütz
Polizeigewalt statt Aufklärung des Mordes an David
Wahlen verschärfen politische Krise in Bosnien
Wahlen verschärfen politische Krise in Bosnien
In Bosnien und Herzegowina haben gestern allgemeine Wahlen stattgefunden; sie dürften die politische Krise weiter verschärfen, die das Land der Bosniaken, Serben und Kroaten seit Jahren lähmt. Ein Grund dafür ist das Ergebnis für die Wahl zum drei Personen zählenden Staatspräsidium; ihm wird nun ein erklärter serbischer Nationalist und ein Kroate angehören, der seinen Sieg dem Wahlsystem verdankt, der aber von der Mehrheit der Kroaten nicht als ihr Vertreter anerkannt wird. Sicher ist auch, dass die Regierungsbildung sehr schwierig werden wird.
Wahlen verschärfen politische Krise in Bosnien
In Bosnien und Herzegowina haben gestern allgemeine Wahlen stattgefunden; sie dürften die politische Krise weiter verschärfen, die das Land der Bosniaken, Serben und Kroaten seit Jahren lähmt. Ein Grund dafür ist das Ergebnis für die Wahl zum drei Personen zählenden Staatspräsidium; ihm wird nun ein erklärter serbischer Nationalist und ein Kroate angehören, der seinen Sieg dem Wahlsystem verdankt, der aber von der Mehrheit der Kroaten nicht als ihr Vertreter anerkannt wird. Sicher ist auch, dass die Regierungsbildung sehr schwierig werden wird. Aus Sarajewo berichtet Christian Wehrschütz
Nach den Wahlen in Bosnien
In Bosnien und Herzegowina haben gestern allgemeine Wahlen stattgefunden. Obwohl die Wahllokale seit 19 Uhr geschlossen sind, liegt derzeit nur ein vorläufiges Ergebnis vor; das ist die Wahl zum drei Personen umfassenden Staatspräsidium, dem je ein Bosniake, Serbe und Kroate angehören. Vorläufige Ergebnisse zu den Wahlen zum gesamtstaatlichen Parlament sowie zu den Parlamenten in den beiden Teilstaaten werden erst heute Mittage vorliegen; aus Sarajewo berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:
Vor den Wahlen in Bosnien und Herzegowina
Bericht 61 bis 70 von 390