22042026 MiJ Bosnien Interview mit dem EUFOR KDT des Bundesheeres
Die militärische Präsenz in Bosnien und Herzegowina zählt zu den Schwerpunkten der Auslandseinsätze des österreichischen Bundesheeres. Derzeit sind etwas mehr als 100 Soldaten in diesem Balkan-Land im Einsatz, wobei die Friedenstruppe EUFOR etwa 1500 Soldaten umfasst. Ihre Aufgabe besteht darin, Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten, erläutert in Camp Butmir bei Sarajewo, Oberst Gebhard Leitner, Kommandant des österreichischen Kontingents:
3'59'1 - Lage in Bosnien - 4'33'7
"Bosnien ist sicher aber instabil; wir haben hier eine hohe Minengefahr, das kommt noch dazu, aber ansonsten lebt die Bevölkerung ... ein Reformstau liegt an."
Die Friedenstruppe EUFOR umfasst 1500 Soldaten. Ihr Kommandant ist derzeit ein Italiener, im kommenden Jahr wird Österreich wieder das Kommando übernehmen, dann werden etwa 300 Soldaten in Bosnien Dienst tun. ihr Mission erfüllen diese Soldaten auch in drei sogenannten LOT-Häusern im Land; ihre Aufgabe beschreibt Gebhard Leitner so:
2'58'4 - LOT Häuser und Funktion - 3'26'1
"Da sind immer zwischen ... Lagebild sicherstellen zu können."
Und zum Zustand der bosnischen Streitkräfte sagt der Kommandant des Bundesheeres in Bosnien:
4'59'6 - Zustand bosnischer Armee - 5'27'7
"Die bosnische Armee ... keine Modernisierung in Sicht."
Das gilt auch für die Mitgliedschaft von Bosnien und Herzegowina in NATO und EU. Auch daher ist ein Ende der internationalen Präsenz in diesem Balkan-Land nicht in Sicht.