20250516 ZiB1 Bilanz des Gipfels in Tirana Wehrschütz Mod
Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Tirana
Insert1: Volodimir Selenskij, ukrainischer Präsident
Insert2: Edi Rama, albanischer Ministerpräsident
Insert3: Christian Stocker, österreichischer Bundeskanzler
Gesamtlänge: 1’45
Der Krieg in der Ukraine prägte alle Stellungnahmen beim Treffen in Tirana. Unisono forderten die Regierungschefs etwa aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien einen bedingungslosen Waffenstillstand als erstem Schritt zum Frieden. Und der ukrainische Präsident betonte:
46'1 - Selenskij 1 - 1'12'0
"Dieser Krieg Russlands gegen die Ukraine muss so rasch wie möglich und auf gerechte Weise beendet werden. Die Ukraine braucht Frieden, und der Frieden in Europa hängt davon ab, ob die Ukraine ihn bekommen wird."
Für Gastgeber Albanien forderte Ministerpräsident Edi Rama ein Europa, das alte Vorurteile überwinde und trotz aller Aufrüstung dem Frieden verpflichtet bleibe:
"Am Balkan haben wir Krieg, Zerstörung und territoriale Konflikte überlebt - und zwar in unserer Lebenszeit und nicht in einer fernen Vergangenheit. Wir haben gelernt, dass der Friede konkurrenzlos ist.“
Im EU-Beitritt des Balkan sieht auch Österreich einen Schritt zum Frieden und zur dauerhaften Stabilisierung der Region:
Doch der Gipfel hatte auch seine heiteren Seiten – so fiel Edi Rama vor Giorgia Meloni auf die Knie, ist doch Italien ein sehr wichtiger Faktor in Albanien. Und die Grußbotschaft der Teilnehmer wurde folgendermaßen gestaltet: