20250516 J18 Bilanz des Gipfels in Tirana Wehrschütz Mod
Der Krieg in der Ukraine prägte alle Stellungnahmen beim Treffen in Tirana. Unisono forderten die Regierungschefs etwa aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien einen bedingungslosen Waffenstillstand als erstem Schritt zum Frieden. Präsident Volodimir Selenskij sagte:
46'1 - Selenskij 1 - 1'12'0
"Dieser Krieg Russlands gegen die Ukraine muss so rasch wie möglich und auf gerechte Weise beendet werden. Die Ukraine braucht Frieden, und der Frieden in Europa hängt davon ab, ob die Ukraine ihn bekommen wird."
Für Gastgeber Albanien forderte Ministerpräsident Edi Rama ein Europa, das alte Vorurteile aus der Vergangenheit überwinde und trotz aller Aufrüstung auch dem Frieden verpflichtet bleibe; Edi Rama:
"Am Balkan haben wir Krieg, Zerstörung und territoriale Konflikte überlebt - und zwar in unserer Lebenszeit und nicht in einer fernen Vergangenheit. Wir haben gelernt, dass der Friede konkurrenzlos ist.“
Deshalb seien die größten Europa-Optimisten heute in Tirana und Podgorica zu finden betonte Rama – sind doch Albanien und Montenegro einem EU-Beitritt am nächsten. Österreich war Tirana durch Bundeskanzler Christian Stocker vertreten. Im EU-Beitritt des Balkan sieht auch er einen Schritt zum Frieden und zur dauerhaften Stabilisierung der Region: