Perry Rhodan Treffen in Wien

Sonstige / Fernsehen / Wien Heute / 2016-10-03 19:00

Einleitung



Wien war am Wochenende das Zentrum der Galaxis und der geeinten Menschheit – denn in Wien trafen sich die Stammleser der Science-Fiction-Serie Perry Rhodan. Jede Woche erscheint ein neues Heft, und zwar bereits seit 55 Jahren. Etwa zwei Milliarden Hefte aller Auflagen wurden bisher verkauft. Die meisten Leser stammen aus Deutschland und Österreich. In Österreich gibt es auch zwei

Detail

Wien war am Wochenende das Zentrum der Galaxis und der geeinten Menschheit – denn in Wien trafen sich die Stammleser der Science-Fiction-Serie Perry Rhodan. Jede Woche erscheint ein neues Heft, und zwar bereits seit 55 Jahren. Etwa zwei Milliarden Hefte aller Auflagen wurden bisher verkauft. Die meisten Leser stammen aus Deutschland und Österreich. In Österreich gibt es auch zwei Perry-Rhodan-Stammtische, je einen in Wien und Graz. Der Wiener Stammtisch feierte nun seinen 20. Geburtstag, daher kam es in Wien zum Treffen von 200 Lesern, bei dem auch viele Autoren anwesend waren, darunter zwei Österreicher, die selbst seit früher Jugend Perry Rhodan lesen.



Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus Wien



Insert1: Andreas Eschbach, Gastautor bei Perry Rhodan



Insert2: Roman Schleifer, Perry-Rhodan-Leser seit 33 Jahren



Insert3: Leo Lukas, Kabarettist und Perry-Rhodan-Autor



Gesamtlänge: 2’16



Dieses Raumschiff landete am Wochenende von der österreichischen Luftraumüberwachung unbemerkt im Herzen von Wien. An Bord waren Perry Rhodan und seine engsten Mitstreiter aus der Milchstraße. Ihr Ziel war zunächst das Wiener Rathaus, wo das Leser-Treffen begann. Etwa 200 Fans waren aus allen Teilen der Galaxis gekommen, vorwiegend aber aus Österreich und Deutschland. Die Gelegenheit nutzen auch Bestsellerautoren wie Andreas Gruber und Andraes Eschbach, um ihre neuesten Bücher vorzustellen. Eschbach hat als Gastautor auch sechs Perry-Rhodan-Romane geschrieben:



"Perry Rhodan ist die längste fortlaufende Erzählung der Literaturgeschichte; nicht einmal das Gilgamesch-Epos ist so lang, das ist einfach ein literarisches Phänomen."



Zu Beginn der Serie findet der Astronaut Perry Rhodan am Mond das Raumschiff einer humanoiden Rasse, nutzt deren Supertechnik und eint die Menschheit. Rhodan erhält von einem Superwesen die Unsterblichkeit und führt die Menschheit bereits fast 2900 Hefte lang ins Universum. Beim zweiten Tag des Treffens diskutierten Leser und Autoren auch darüber, wie es bis Band 3000 weitergehen soll. Können in eine derartige Kosmologie Neuleser überhaupt noch einsteigen?



"Der Vorteil ist, dass die Zyklen abgeschlossen sind, das heißt, man kann als Neuleser jederzeit einsteigen; man braucht das Wissen nicht unbedingt.“



Zwei der zehn Autoren sind Österreicher; Leo Lukas, auch als Kabarettist bekannt und Michael Markus Thurner. Beide begannen als Leser und wurden zu Autoren:



"Perry Rhodan zeigt als Serie wie auch als Einzelperson, wie weit die Menschheit kommen kann, wenn sie sagt, wir halten zusammen."



Reißenden Absatz fanden die vielen Fan-Artikel. Dazu zählen Briefmarken, die die österreichische Post herausgegeben hat, Perry-Rhodan-Apfelsaft, aber auch die Karikaturen über „Rüsselmops den Außerirdischen“, die ein Österreicher gestaltet. Als Terraner werden er und die anderen Fans ihre Helden wohl noch viele Jahre lang durch alle fernen Galaxien begleiten.