Interview mit Alexander Hug in Lugansk zur Lage im Kriegsgebiet

Ukraine / Radio / MiJ / 2017-07-20 12:00

Einleitung

In der Ostukraine dauert der Krieg zwischen den von Russland unterstützen Rebellen und ukrainischen Streitkräften bereits volle drei Jahre. Aus dem Bewegungskrieg des Jahres 2014 wurde ein Stellungskrieg, der sich hauptsächlich entlang der 500 Kilometer langen Waffenstillstandslinie abspielt. Offiziell forderte der Krieg bisher 10.000 Tote, mehr als 25.000 Personen wurden

Detail

In der Ostukraine dauert der Krieg zwischen den von Russland unterstützen Rebellen und ukrainischen Streitkräften bereits volle drei Jahre. Aus dem Bewegungskrieg des Jahres 2014 wurde ein Stellungskrieg, der sich hauptsächlich entlang der 500 Kilometer langen Waffenstillstandslinie abspielt. Offiziell forderte der Krieg bisher 10.000 Tote, mehr als 25.000 Personen wurden verletzt; im heurigen Jahr verzeichneten die Beobachter der OSZE bisher 311 Opfer, darunter mehr als 50 getötete Zivilisten. Der stellvertretende Leiter der OSZE-Beobachter-Mission, der Schweizer Alexander Hug, ist derzeit wieder im Kriegsgebiet und an der Frontlinie unterwegs; für die OSZE wird das Beobachten immer schwieriger, die persönliche Bedrohung steigt: mit Alexander Hug in der Rebellenhochburg Lugansk gesprochen hat unser Ukraine-Korrespondent Christian Wehrschütz; auf die Frage nach der Gefährdung der Zivilbevölkerung antwortet Alexander Hug so: