Berichte Ukraine


Name Typ Einleitungstext Sendung Datum
Kurs Moskau statt Kiew in Donezk
Fernsehen Der Krieg in der Ostukraine dauert nun schon fast drei Jahre. Während ein Friede nicht in Sicht ist, wird der Einfluss Kiews auf die prorussischen Rebellen-Gebiete von Donezk und Lugansk immer geringer. Verloren haben Kiew und ukrainische Unternehmer nun auch noch ihre Kontrolle über die Betriebe, die in diesen Gebieten noch arbeiten und bisher ihre Steuern nach Kiew abgeliefert haben. Denn Donezk und Lugansk nahmen eine wochenlange Blockade der Transportwege durch ukrainische Veteranen und Nationalisten zum Anlass, um die Firmen unter sogenannte Zwangsverwaltung zu stellen. Kiew beseitigte zwar die Blockade der Eisenbahnlinien, antworte ... ZiB24 2017-03-23
Brand in Munitionslager in Ostukraine
Radio Das größte Munitionslager der Ukraine steht in Flammen. Das Lager steht auf einer Militärbasis bei der 30.000 Einwohner zählenden Stadt Balakija in der Ostukraine. Die Evakuierung von Teilen der Stadt ist im Gange. Aus Kiew berichtet Christian Wehrschütz: ... Ö1Ö2Ö3 NR 2017-03-23
Kaum mehr Chancen auf Reintegration der Ostukraine Wehrsch Mod
Fernsehen In der Ostukraine sind die Chancen auf eine Friedenslösung drastisch gesunken. So nahm die prorussische Führung von Donezk und Lugansk eine Transportblockade ukrainischer Nationalisten zum Anlass, um alle ukrainischen Firmen zu enteignen. Kiew antwortete darauf mit einer Wirtschaftsblockade. Darunter leiden werden sowohl die prorussischen Gebiete aber auch die Ukraine, weil viele nun enteignete Betriebe bisher ihre Steuern in Kiew bezahlt haben. Weiterhin nicht eingehalten wird auch die Feuerpause in der Ostukraine:... ZiB1 2017-03-18
Firtasch gegen USA und für Kompromiss mit Russland
Radio Volle drei Jahre währt nun bereits in Österreich das Tauziehen um die Auslieferung des ukrainischen Geschäftsmannes Dmitri Firtasch an die USA. Im März 2014 unter dem Vorwurf der Schmiergeldzahlungen für ein Indien-Geschäft verhaftet, lehnte das Gericht erster Instanz im April 2015 das US-Auslieferungsersuchen als politisch motiviert ab. Im Februar 2017 erklärte das Oberlandesgericht die Auslieferung aber für zulässig. Mit einer raschen Entscheidung ist nicht zu rechnen, weil der ... FJ7 2017-03-14
Firtasch zu Auslieferungsbegehren der USA
Fernsehen

Volle drei Jahre währt nun bereits in Österreich das Tauziehen um die Auslieferung des ukrainischen Geschäftsmannes Dmitri Firtasch an die USA. Im Februar 2017 erklärte das Oberlandesgericht Wien im Gegensatz zum Beschluss der ersten Instanz die Auslieferung nun für zulässig. Doch der Rechtsstreit wird noch Monate dauern. Im Exklusiv-Interview für den ORF wirft Dmitri Firtasch den USA vor, seine Rückkehr in die Ukraine verhindern zu wollen...
ZiB1 2017-03-13
Firtasch sieht sich als Opfer der USA
Fernsehen

Volle drei Jahre währt nun bereits in Österreich das Tauziehen um die Auslieferung des ukrainischen Geschäftsmannes Dmitri Firtasch an die USA. Im März 2014 unter dem Vorwurf der Schmiergeldzahlungen für ein Indien-Geschäft verhaftet, lehnte das Gericht erster Instanz im April 2015 das US-Auslieferungsersuchen als politisch motiviert ab. Im Februar 2017 erklärte das Oberlandesgericht die Auslieferung aber für zulässig. Mit einer raschen Entscheidung ist nicht zu rechnen, weil der Rechtsstreit noch Monate dauern wird. Im Exklusiv-Interview für den ORF wirft Dmitri Firtasch den USA vor, seine Rückkehr in die Ukraine verhindern zu wollen: ...
ZiB2 2017-03-13
Die Krim drei Jahre nach dem Anschluss
Radio Mitte März vor drei Jahren erfolgte der Anschluss der Halbinsel Krim an Russland. Während Russland von Wiedervereinigung spricht, sehen die Ukraine, die EU und die USA im Fall Krim eine Annexion eines fremden Staatsgebietes und haben daher Sanktionen verhängt, die vor allem die Krim treffen sollen. Ungeachtet dessen schafft Moskau vor Ort auf der Krim Fakten, nicht zuletzt durch enorme Investitionen in die Infrastruktur. Einerseits ist die Krim das Prestigeprojekt für Präsident Vladimir Putin... Europajournal 2017-03-03
Caritas hilft in der Ostukraine
Fernsehen Bereits in Friedenszeiten zählte die Ukraine zu den Schwerpunktländern der Caritas Österreich. Ging es damals vor allem um die Betreuung von Sozialwaisen und alten hilfsbedürftigen Personen, so stehen seit dem Kriegsbeginn vor fast drei Jahren nun Nothilfeprogramme im Vordergrund. Seit März 2014 hat die Caritas Österreich gemeinsam mit der Caritas Ukraine mehr als 80.000 Personen mit Lebensmitteln, Hygienepaketen, Kleidung und Medikamenten geholfen. Heuer sollen wieder 50.000 Menschen geholfen werden, denn ein Ende des Krieges ... Heute Mittag 2017-03-02
Lage an der Frontlinie der Ostukraine
Fernsehen In der Ostukraine hat die jüngst vereinbarte Feuerpause neuerlich nicht gehalten. Zwar haben die Artillerieduelle nachgelassen, doch eingehalten wird die Feuerpause weiter nicht. Je länger der Krieg dauert, desto unwahrscheinlicher wird auch eine Perspektive für eine Reintegration der prorussischen Rebellengebiete in den ukrainischen Staat. Internationale Diplomaten zweifeln zu dem immer stärker daran, dass ein ehrlicher Friedenswille der Kriegsparteien überhaupt besteht: ... ZiB1 2017-02-25
Reportage aus der Ostukraine
Fernsehen In der Ostukraine hat die jüngst vereinbarte Feuerpause neuerlich nicht gehalten. Zwar haben die Artillerieduelle nachgelassen, doch eingehalten wird die Feuerpause weiter nicht. Je länger der Krieg dauert, desto unwahrscheinlicher wird auch eine Perspektive für eine Reintegration der prorussischen Rebellengebiete in den ukrainischen Staat. Internationale Diplomaten zweifeln zu dem immer stärker daran, dass ein ehrlicher Friedenswille der Kriegsparteien überhaupt besteht: ... ZiB13 2017-02-25
Was blieb von der Ukraine auf der Krim
Fernsehen

Mitte März vor drei Jahren vollzog Russland die Annexion der Halbinsel Krim. EU, USA und die Ukraine verhängten Sanktionen, wobei der Widerstand aus Kiew und der Ukrainer auf der Krim gegen den Anschluss kaum vorhanden waren. Die Krim war durch die Stationierung der Schwarzmeerflotte in sowjetischer Zeit und durch die Nachfolge-Präsenz der russischen Schwarzmeerflotte kaum ukrainisch geprägt. Eine wirkliche Ukrainisierung gelang Kiew in den 25 Jahren nach dem Zerfall der Sowjetunion ebenso wenig wie eine wirtschaftliche Entwicklung der Halbinsel, die in sowjetischer ...
ZiB24 2017-02-10
Krim und die Brücke
Fernsehen Mitte März vor drei Jahren erfolgte der Anschluss der Halbinsel Krim an Russland. Während Russland von Wiedervereinigung spricht, sehen die Ukraine, die EU und die USA im Fall Krim eine Annexion eines fremden Staatsgebietes. Ungeachtet dessen schafft Moskau vor Ort auf der Krim Fakten, nicht zuletzt durch enorme Investitionen in die Infrastruktur. Dazu zählen der Neubau eines Flughafens in der Krim-Hauptstadt Simferopol, vor allem aber der Bau einer Brücke über die Bucht von Kertsch, die eine Landverbindung zwischen dem russischen Festland und der Halbinsel schaffen wird. Die Brücke ist 19 Kilometer lang und besteht je aus einem Strang für den Auto- und Eisenbahnverkehr. Die Baukosten betragen etwa 3,5 Milliarden ... ZiB2 2017-02-09
Weiter Gefechte und katastrophale humanitäre Lage in der Ostukraine
Fernsehen In der Ostukraine haben die Gefechte zwischen ukrainischen Truppen und prorussischen Kräften in den vergangenen Tagen massiv zugenommen. Trotz allen internationalen Drucks dauerten sie auch heute an. Besonders von Artillerieduellen betroffen sind die Zwillingsstädte Avdijevka und Jasinuwata, wo die feindlichen Linien nur wenige hundert Meter voneinander entfernt sind. Bei eisigen Temperaturen herrschen Engpässe bei Strom- und Wasserversorgung; viele Betriebe stehen still oder arbeiten nur sehr eingeschränkt, was die soziale Lage zusätzlich verschärft.... ZiB2 2017-02-02
Auslosung in Kiew für Eurovision und Vorbereitungen
Fernsehen In Kiew findet am 13. Mai das Finale im Eurovision Song Contest statt; die Halbfinale mit 37 Kandidaten werden am 9. Und 11. Mai ausgetragen, wobei Österreich in der zweiten Gruppe gegen 18 andere Bewerber antreten muss. Die Auslosung dazu fand heute in Kiew statt. Das ukrainische Motto des Song Contests lautet: „Celebrate Diversity“ – die Vielfalt feiern. Bei der Organisation der Großveranstaltung hatte Kiew enorme Anlaufschwierigkeiten, doch jetzt ist auch die EBU, die Europäische Vereinigung öffentlich-rechtlicher und staatlicher Fernsehanstalten, zuversichtlich, dass Kiew die Organisation bewältigen kann.... ZiB24 2017-01-31
Kurz in Kiew
Radio

Österreich führt seit 1. Jänner den Vorsitz in der OSZE, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Aus diesem Grund war Außenminister Sebastian Kurz gestern und heute in Kiew, um über eine Friedenslösung für die Ostukraine zu sprechen. Beobachter der OSZE sind dort seit mehr als zwei Jahren im Einsatz und die OSZE vermittelt auch bei den Friedensgesprächen in Minsk. Aus Kiew berichtet unser Korrespondent Christian Wehrschütz: ...
J18 2017-01-17
Weihnachtsbräuche in Serbien
Fernsehen

Rechenfehler können welthistorische Bedeutung und Folgen haben. Das gilt für den Julianischen Kalender; im Mittelalter waren die Abweichungen vom tatsächlichen Jahresverlauf bereits so groß, dass Papst Gregor 1582 eine Reform anordnete. Diesen Gregorianischen Kalender übernahmen aber die orthodoxen Kirchen nicht. Daher ist der 24. Dezember der Heilige Abend bei den Katholiken; bei den Serben entspricht dieser Tag dem 6. Jänner. Doch nicht nur kalendarische Unterschiede gibt es, sondern auch das Brauchtum ist zu Weihnachten in Serbien sehr unterschiedlich im Vergleich zum ...
Heute Mittag 2017-01-09
Kurz in Mariupol und in Frontnähe
Zeitung Ungewohnt leer war heute der ukrainische Kontrollposten beim Pischevik, wenige Kilometer östlich der Hafenstadt Mariupol. Von den 6.000 Personen, die täglich den Posten passieren, war heute nichts zu sehen. Wegen der Feiertage herrschte kaum Andrang, statt mehrerer Stunden warteten hier Zivilisten nur 15 Minuten. Der Posten liegt knapp drei Kilometer von der ... Kleine Zeitung 2017-01-04
Sebastian Kurz in der Ostukraine
Fernsehen Außenminister Sebastian Kurz ist seit heute in der Ostukraine. Kurz will sich in Frontnähe bei der Hafenstadt Mariupol selbst ein Bild von der Lage über den Krieg in der Ostukraine machen. Österreich führt seit 1. Jänner für ein Jahr den Vorsitz in der OSZE. Sie ist mit einer Beobachtermission in der Ostukraine im Einsatz, um die Feuerpause zu überwachen. Eine führende Rolle spielt die OSZE auch bei den Friedensverhandlungen in Minsk:



Berichtsinsert: Christian Wehrschütz aus der Ostukraine



Insert1: Dennis, Familienvater



Insert2: Außenminister Sebastian Kurz



Gesamtlänge: 1’28 ...
ZiB1 2017-01-03
Kurz besuchte Kontrollposten bei Mariupol
Radio Außenminister Sebastian Kurz ist seit heute in der Ostukraine. Kurz will sich in Frontnähe bei der Hafenstadt Mariupol selbst ein Bild von der Lage über den Krieg in der Ostukraine machen. Österreich führt seit 1. Jänner für ein Jahr den Vorsitz in der OSZE. Sie ist mit einer Beobachtermission in der Ostukraine im Einsatz, um die Feuerpause zu überwachen. Eine führende Rolle spielt die OSZE auch bei den Friedensverhandlungen in Minsk. In Mariupol sind auch drei Beobachter aus Österreich im Einsatz; aus Mariupol berichtet Christian Wehrschütz



Ungewohnt leer war heute der ukrainische Kontrollposten beim Pischevik, wenige Kilometer östlich der Hafenstadt Mariupol. Wegen der Feiertage herrschte kaum Andrang, statt mehrerer Stunden warteten hier Zivilisten nur 15 Minuten. Der Posten liegt knapp drei Kilometer von der Frontlinie entfernt, die ukrainische und prorussische Kräfte trennt. Außenminister Sebastian Kurz besuchte heute diesen Posten, und sprach mit den Grenzpolizisten auch über die soziale Lage; auf ukrainischer Seite gibt es für Zivilisten gerade drei Toiletten. Kurz will das Prinzip der Friedensverhandlungen von Minsk ändern, das eine völlige Aufhebung der Russland-Sanktionen nur vorsieht, wenn Friede herrscht. Sebastian Kurz:



"Wenn wir wegkommen von einem System der Bestrafung hin zu einem System des Ansporns, wenn wir ein System des Zug-um-Zug-Geschäfts wählen, dann könnte das vielleicht eine positive Dynamik auslösen. Das bedeutet für jede gute Entwicklung vor Ort, soll auch ein Teil der Sanktionen gelockert werden. Ich sage aber gleichzeitig dazu, das ist eine Entscheidung, die die EU zu treffen hat, das ist keine Entscheidung der OSZE."

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J18 2017-01-03
Sebastian Kurz in der Ostukraine
Radio Außenminister Sebastian Kurz ist heute in der Ostukraine. Kurz will sich in Frontnähe bei der Hafenstadt Mariupol selbst ein Bild von der Lage machen, weil Österreich seit 1. Jänner die OSZE-Präsidentschaft für ein Jahr innehat. Aus der Ostukraine berichtet unser Korrespondent Christian Wehrschütz: ... Ö1Ö2Ö3 NR 2017-01-03