Berichte Ukraine


Name Typ Einleitungstext Sendung Datum
20 Kinder aus Russland und Ukraine kommen nach NÖ
Fernsehen

Mitte Februar kommen jeweils 10 Kinder aus der Ukraine und Russland zu einer Ferienwoche nach Niederösterreich. Die Kinder sind zwischen neun und 13 Jahren alt und stammen aus sehr schwierigen sozialen und familiären Verhältnissen. In beiden Ländern leben diese Kinder in Heimen mit familiärem Charakter; in der Ukraine bestehen 12 derartige Heime; gegründet wurden sich einem Pfarrer aus Österreich mit einem Schwesternorden aus Polen. Unterstützt werden diese Heime in der Ukraine von der Caritas-Spes, der Organisation der katholischen Caritas, aber auch von der österreichischen Hilfsorganisation „Kleine Herzen“ und vom Parlament, das die Ferien in Österreich mitfinanziert.

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NÖ Heute 2019-01-16
10 Kinder aus der Ukraine kommen nach NÖ
Fernsehen

Mitte Februar kommen jeweils 10 Kinder aus der Ukraine und Russland zu einer Ferienwoche nach Österreich. Die Kinder sind zwischen neun und 13 Jahren alt und stammen aus sehr schwierigen sozialen und familiären Verhältnissen. In beiden Ländern leben diese Kinder in Heimen mit familiärem Charakter; in der Ukraine bestehen 12 derartige Heime; gegründet wurden sich einem Pfarrer aus Österreich mit einem Schwesternorden aus Polen. Unterstützt werden diese Heime in der Ukraine von der Caritas-Spes, der Organisation der katholischen Caritas, aber auch von der österreichischen Hilfsorganisation „Kleine Herzen“ und vom Parlament, das die Ferien in Österreich mitfinanziert.

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Heute Mittag in Österreich 2019-01-16
Phanar gewährt Kiew Autokephalie
Zeitung

Die Ukraine hat seit gestern auch formell eine eigene, von Moskau unabhängige Nationalkirche. Am Tag des Orthodoxen Weihnachtsfests übergab der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios, im Phanar in Istanbul den sogenannten Tomos (Bulle) an den 39-jährigen Metropolit Epifanij (Dumenko), das Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU). Mit dieser Bulle wurde die Eigenständigkeit (Autokephalie) der neuen Kirche anerkannt, die Mitte Dezember durch den Zusammenschluss zweier Ukrainischer Orthodoxer Kirchen entstanden ist. Das genaue Ausmaß dieser Unabhängigkeit wird erst eine detaillierte Analyse des Texts der Bulle zeigen, in der die Orthodoxe Kirche der Ukraine als „Geistige Tochter“ des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel bezeichnet wird.

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Kleine Zeitung 2019-01-07
Illegale Migration und Reportage aus dem Grenzgebiet bei Uschgorod
Fernsehen

Als die Ukraine im Juli 2017 die Visa-Freiheit in die EU bekam, war die Sorge groß, dass Ukrainer massenhaft illegal in die EU einreisen und auch eine neue Route für illegale Migration aus Drittstaaten entstehen könnte. Diese Befürchtungen haben sich nicht in diesem Ausmaß bewahrheitet; trotzdem sind im vergangenen Jahr die Zahlen illegaler Migration durch Ukrainer ebenso gestiegen wie die Zahl der Zurückweisungen an den Grenzen der Ukraine zur EU. Daher fordert die EU von der Ukraine und weiteren acht Ländern aus Ost- und Südosteuropa mehr Anstrengungen im Kampf gegen die illegale Migration, aber auch gegen das Schlepperwesen und die Korruption. Aus der Ukraine berichtet unser Korrespondent Christian Wehrschütz:

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MiJ 2018-12-21
Christkindl aus der Schuhschachtel
Fernsehen 20.600 Packerl, 120 Helfer aus Oberösterreich, 50 Autos – das ist die Aktion „Christkindl aus der Schuhschachtel, die die Landler-Hilfe aus Oberösterreich heuer in der Ukraine im Karpatenvorland durchgeführt hat. Dank der Mithilfe von Eltern, Kindergärten und Schulen aus ganz Oberösterreich werden die Kinder im Theresiental im ukrainischen Grenzgebiet zu Rumänien mit einer Schachtel, einem Christkindl aus Oberösterreich bedacht. Im Theresiental leben noch etwa 200 Nachfahren deutscher Altösterreicher, die unter Maria Theresia als Forstarbeiter in die Karpaten geschickt wurden. Namen wie Königsfeld, Deutsch-Mokra und der Dialekt aus Oberösterreich zeugen von diesem Ursprung... Heute Mittag in Österreich 2018-12-20
Massenhafte Arbeitsmigration aus der Ukraine
Fernsehen

„Abstimmung mit den Füßen“ nannte man 1989 die Massenflucht aus der DDR, die schließlich auch massiv zum Fall der Berliner Mauer beitrug. Eine derartige Abstimmung gibt es auch in der Ukraine; seit der Revolution vor fast fünf Jahren arbeiten mehr als zwei Millionen Ukrainer in Polen; die weit bessere Wirtschaftslage in Tschechien, der Slowakei und Ungarn wirkt ebenfalls anziehend. Allein in diesem Jahr verließen bereits 190.000 Ukrainer als Arbeitsmigranten ihr Land, kehren aber oft auch wieder nach einiger Zeit zurück:

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ZiB1 2018-12-20
Massenhafte Arbeitsmigration aus der Ukraine
Radio

„Abstimmung mit den Füßen“ nannte man 1989 die Massenflucht aus der DDR, die schließlich auch massiv zum Fall der Berliner Mauer beitrug. Eine derartige Abstimmung gibt es auch in der Ukraine; seit der Revolution vor fast fünf Jahren arbeiten mehr als zwei Millionen Ukrainer in Polen; die weit bessere Wirtschaftslage in Tschechien, der Slowakei und Ungarn wirkt ebenfalls anziehend. Allein in diesem Jahr verließen bereits 190.000 Ukrainer als Arbeitsmigranten ihr Land, kehren aber oft auch wieder nach einiger Zeit für einige Zeit zurück. Aus der Ukraine berichtet unser Korrespondent Christian Wehrschütz:

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MiJ 2018-12-20
Die Ukraine nach dem Konzil und vor der Bulle
Radio Am Samstag hat in Kiew das Konzil zur Vereinigung zweier ukrainischer orthodoxer Kirchen stattgefunden. Zur Orthodoxen Kirche der Ukraine zusammengeschlossen haben sich die seit knapp 100 Jahren bestehende Autokephale Kirche der Ukraine und die orthodoxe Kirche des Kiewer Patriachats. Zum Oberhaupt dieser Orthodoxen Kirche der Ukraine wurde der 39 jährige Epifanij Dumenko gewählt, der nun den Titel Metropolit von Kiew führt. Diese Vereinigung... Religion Aktuell 2018-12-19
20.600 Pakete für das Karpatenvorland
Fernsehen 20.600 Packerl, 120 Helfer aus Oberösterreich, 50 Autos – das ist die Aktion „Christkindl aus der Schuhschachtel, die die Landler-Hilfe aus Oberösterreich heuer in der Ukraine im Karpatenvorland durchgeführt hat. Dank der Mithilfe von Eltern, Kindergärten und Schulen aus ganz Oberösterreich werden die Kinder im Theresiental im ukrainischen Grenzgebiet zu Rumänien mit einer Schachtel, einem Christkindl aus Oberösterreich bedacht. Im Theresiental leben noch etwa 200 Nachfahren deutscher Altösterreicher,... Oberösterreich Heute 2018-12-19
Die Ukraine nach dem Konzil und vor der Bulle
Radio Am Samstag hat in Kiew das Konzil zur Vereinigung zweier ukrainischer orthodoxer Kirchen stattgefunden. Zur Orthodoxen Kirche der Ukraine zusammengeschlossen haben sich die seit knapp 100 Jahren bestehende Autokephale Kirche der Ukraine und die orthodoxe Kirche des Kiewer Patriachats. Zum Oberhaupt dieser Orthodoxen Kirche der Ukraine wurde der 39 jährige Epifanij Dumenko gewählt, der nun den Titel Metropolit von Kiew führt. Diese Vereinigung war die entscheidende Vorbedingung des Ökumenischen Patriachats in Konstantinopel... Praxis 2018-12-19
Reportage aus dem Grenzgebiet bei Uschgorod
Fernsehen

Als die Ukraine im Juli 2017 die Visa-Freiheit in die EU bekam, war die Sorge groß, dass Ukrainer massenhaft illegal in die EU einreisen und auch eine neue Route für illegale Migration aus Drittstaaten entstehen könnte. Diese Befürchtungen haben sich nicht in dem Umfang bewahrheitet; zwar nahm auch die Schwarzarbeit zu, doch insgesamt mussten 2017 nur 26.600 Ukrainer ausgewiesen werden. Auch im Falle der illegalen Migration aus Drittstaaten ist die Ukraine bisher eine kleine Nebenroute; genutzt wird sie vor allem von Personen, die als Touristen und Studenten in die Ukraine einreisen, ohne wirklich in diesem Land sich länger aufhalten zu wollen:

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ZiB1 2018-12-15
Die Ukraine und Russland: weder Krieg noch Frieden
Zeitung Zuerst die Halbinsel Krim, dann die Ostukraine und nun das Asowsche Meer – in gewisser Weise ist der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine beinahe dorthin zurückgekehrt, wo er vor fast fünf Jahren seinen Ausgang nahm. Denn ohne den Anschluss der Krim, den die Ukraine und der Westen als Annexion, Russland aber als Wiedervereinigung bezeichnen – wäre die Krise im Asowschen Meer nicht möglich. Die Spannungen reichen bis zum Bau der Krim-Brücke zurück, mit der Moskau eine Landverbindung zwischen der Halbinsel Kertsch (Krim) und Südrussland herstellte. Nach ukrainischen Angaben brachte bereits der Bau des Brückenbogens im August 2017 die erste Einschränkung für den Hafen von Mariupol, weil damit die Höhe der... Kronen Zeitung 2018-12-08
Gefährdete Religionsfreiheit in Donezk und Lugansk
Radio In der Ukraine ist die Freiheit der Religionsausübung auf verschiedene Weise gefährdet. So klagt einerseits die Orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats über massiven politischen Druck durch die ukrainische Führung unter Präsident Petro Poroschenko, der sich massiv für die Bildung einer eigenständigen, autokephalen Kirche des Kiewer Patriarchats einsetzt. Hinzu kommt der Vorwurf nicht nur durch ukrainische Ultranationalisten, eine fünfte Kolonne Moskaus zu sein. Doch während das Moskauer Patriarchat derzeit nicht an seiner Religionsausübung gehindert, haben in den prorussischen Rebellengebieten verschiedene Kirchen und Religionsgemeinschaften massive Probleme. In Donezk wurden die Zeugen Jehovas als extremistische... Praxis 2018-12-05
Morgen tritt Kriegsrecht in Teilen der Ukraine in Kraft
Fernsehen

Morgen tritt in der Ukraine das Kriegsrecht in Kraft, das das Parlament in Kiew gestern beschlossen hat. Doch dieses Kriegsrecht gilt nur in zehn der 25 Bezirke des Landes; das sind jene Bezirke, die eine Grenze mit Russland aufweisen sowie jene, die am Asowschen und Schwarzen Meer liegen. Das Kriegsrecht gilt auch für jene zwei Kreise der Ostukraine, die teilweise von prorussischen Separatisten kontrolliert werden. Das Kriegsrecht gilt nun für 30 Tage und nicht für 60, wie Präsident Petro Poroschenko ursprünglich gefordert hat. Unklar ist noch in welchem Ausmaß, das Kriegsrecht das tatsächliche Leben der Bürger beeinflusst:

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ZiB1 2018-11-28
Potentieller Krisenherd Asowsches Meer
Radio Zwischen Russland und der Ukraine gibt es einen weiteren potentiellen Krisen- und Konfliktherd – das Asowsche Meer; es ist de jure ein Binnengewässer im Süden der Ukraine und Russlands, und mit dem Schwarzen Meer durch die Meerenge von Kertsch verbunden. Seit der Annexion der Halbinsel Krim im Frühling 2014 kontrolliert Russland den Zugang zum Asowschen Meer völlig, das etwa doppelt so groß ist wie Niederösterreich. Russland nutzt diese Macht, und verzögert die Abfertigung von Schiffen massiv, die die beiden ukrainischen Häfen Mariupol und Berdjansk auflaufen wollen. So betrug die Stehzeit im Obtober im Durchschnitt mehr als drei Tage. Moskau rechtfertigte die Kontrollen mit dem Kampf... MiJ 2018-11-14
Die Designer von Donezk
Radio

Der Krieg in der Ostukraine wir an sich nur mit Tod, Elend, Zerstörung und dem großen Bedarf an humanitärer Hilfe verbunden. All das stimmt, doch gerade die Stadt Donezk ist auch ein Beispiel dafür, in einer abnormalen Situation ein normales Leben zu führen, oder sich trotz aller Schwierigkeiten durch Eigeninitiative zu behaupten. Ein Beispiel dafür sind Modeschöpferinnen und Designer, die in Donezk wieder verstärkt Flagge zeigen und auch bereits am Höhepunkt des Krieges in Italien Preise gewonnen haben; doch auch diese Selbständigen leiden an finanziellen und praktischen Problemen, die ihre Möglichkeiten einschränken. Unser Ukraine-Korrespondent hat Designer in Donezk getroffen; hier sein Bericht:

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MiJ 2018-11-14
Potentieller Krisenherd Asowsches Meer
Fernsehen Zwischen Russland und der Ukraine gibt es einen weiteren potentiellen Krisen- und Konfliktherd – das Asowsche Meer; es ist de jure ein Binnengewässer im Süden der Ukraine und Russlands, und mit dem Schwarzen Meer durch die Meerenge von Kertsch verbunden. Seit der Annexion der Halbinsel Krim im Frühling 2014 kontrolliert Russland den Zugang zum Asowschen Meer völlig, das etwa doppelt so groß ist wie Niederösterreich. Russland nutzt diese Macht, und verzögert die Abfertigung von Schiffen massiv, die die beiden ukrainischen Häfen Mariupol und Berdjansk auflaufen wollen. So betrug die Stehzeit im Obtober... ZiB2 2018-11-13
Die Designer von Donezk
Fernsehen

Der Krieg in der Ostukraine wir an sich nur mit Tod, Elend, Zerstörung und dem großen Bedarf an humanitärer Hilfe verbunden. All das stimmt, doch gerade die Stadt Donezk ist auch ein Beispiel dafür, in einer abnormalen Situation ein normales Leben zu führen, oder sich trotz aller Schwierigkeiten durch Eigeninitiative zu behaupten. Ein Beispiel dafür sind Modeschöpferinnen und Designer, die in Donezk wieder verstärkt Flagge zeigen und auch bereits am Höhepunkt des Krieges in Italien Preise gewonnen haben; doch auch diese Selbständigen leiden an finanziellen und praktischen Problemen, die ihre Möglichkeiten einschränken.

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ZiB24 2018-11-12
Donezk nach dem Machtwechsel
Fernsehen

Im prorussischen Rebellengebieten von Donezk ist gestern der Machtwechsel vollzogen worden. Neuer starker Mann dieser sogenannten Volksrepublik ist Denis Puschilin, der bisherige Chefverhandler bei den Friedensgesprächen in Minsk. Bei der sogenannten Wahl erhielt Puschilin nach einem vorläufigen Endergebnis etwa 60 Prozent. Grund für den Machtwechsel war der Mord an Alexander Sachartschenko durch einen Bombenanschlag in Donezk Ende August. Puschilin gilt als Mann Moskaus, das die Rebellen-Republik massiv unterstützt, militärisch politisch und materiell.

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ZiB1 2018-11-12
Donezk nach dem Machtwechsel
Radio Im prorussischen Rebellengebieten von Donezk ist gestern der Machtwechsel vollzogen worden. Neuer starker Mann dieser sogenannten Volksrepublik ist Denis Puschilin; bei der sogenannten Wahl gestern erhielt er nach einem vorläufigen Endergebnis etwa 60 Prozent. Puschin war bisher zweiter Mann in Donezk und Chefverhandler bei den Friedensgesprächen in Minsk. Grund für den Machtwechsel war die Ermordung von Alexander Sachartschenko durch einen Bombenanschlag in Donezk Ende August. Während der Anschlag bis heute ungeklärt ist, ist klar, dass Denis Puschilin im Grunde von Moskau bestellt wurde, das die zwei Rebellen-Republik massiv unterstützt, militärisch politisch und materiell; aus Donezk berichtet unser Korrespondent... MiJ 2018-11-12