Berichte Serbien


Name Typ Einleitungstext Sendung Datum
Die serbische Opposition und ihre Schwäche
Fernsehen

In Serbien demonstrieren seit Wochen Tausende Gegner der Regierung in Belgrad, Novi Sad und anderen Städten gegen Staatspräsident Alexander Vucic. Die Demonstranten werfen Vucic vor, Serbien autoritär zu regieren, die Gewaltenteilung zu missachten und die Medienfreiheit einzuschränken. Obwohl sich die Proteste ausweiten, hat die Opposition derzeit kaum Chancen, die Stellung von Alexander Vucic ernsthaft zu gefährden:

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ZiB1 2019-01-19
Die serbische Opposition und ihre Schwäche
Radio

In Serbien demonstrieren seit Wochen Tausende Gegner der Regierung in Belgrad, Novi Sad und anderen Städten gegen Staatspräsident Alexander Vucic. Die Demonstranten werfen Vucic vor, Serbien autoritär zu regieren, die Gewaltenteilung zu missachten und die Medienfreiheit einzuschränken. Obwohl sich die Proteste ausweiten, hat die Opposition derzeit kaum Chancen, die Stellung von Alexander Vucic ernsthaft zu gefährden; warum das so ist, berichtet aus Belgrad unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

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FJ7 2019-01-19
Nachlese zum Besuch von Putin in Belgrad
Radio Es war ein gigantisches Spektakel, das der serbische Präsident Alexander Vucic gestern für den russischen Präsidenten Vladimir Putin in Belgrad inszeniert hat. Aus allen Teilen Serbiens wurden Zehntausende Anhänger von Vucic nach Belgrad zur Kathedrale des Heiligen Sava gebracht, um Putin zu würdigen, der sich nur mit zwei kurzen Sätzen bedankte. Doch die Heerschau diente auch dazu, dem Land zu zeigen, dass Vucic mehr Serben mobilisieren kann, als die gespaltene Opposition, die in den vergangenen Wochen ebenfalls Tausende Anhänger gegen Vucic auf die Straßen brachte. Vladimir Putin spielte überall mit und nutzte seinen Besuch, um sich... FJ7 2019-01-18
Vladimir Putin Serbien mit den höchsten Ehren empfangen
Radio

Der russischen Präsident Vladimir Putin ist heute in Belgrad. Bei den Gesprächen mit Präsident Alexander Vucic und der serbischen Regierung unterzeichnete beide Länder mehr als 20 Verträge und Absichtserklärungen über eine verstärkte Zusammenarbeit. Sie betreffen den Ausbau der Gasversorgung, die Digitalisierung Serbiens sowie die militärische und wissenschaftliche Zusammenarbeit. Natürlich war auch der Kosovo ein wichtiges Thema. Die Unabhängigkeit der ehemaligen Provinz erkennt Serbien weiter nicht an; dabei wird Belgrad von Moskau massiv unterstützt. Die Verhandlungen zwischen der serbischen und der kosovo-albanischen Führung treten seit mehr als einem Jahr auf der Stelle. Über den Putin-Besuch berichtet aus Belgrad unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

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J18 2019-01-17
Serbische Heerschau für Vladimir Putin in Belgrad
Fernsehen

Vladimir Putin hat heute einen triumphalen Empfang in Belgrad erlebt. Der serbische Präsident Alexander nutzte den Besuch des populärsten ausländischen Politikers in Serbien auch zu einer Macht- und Massendemonstration. Vladimir Putin wiederum konnte neuerlich die Rolle Russlands als Schutzmacht der Serben unterstreichen, um seinen Einfluss am Balkan zu stärken.

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ZiB1 2019-01-17
Die Russen in Serbien und ihr Einfluss
Fernsehen In Serbien wachsen seit einigen Jahren nicht nur spürbar die Sympathien für Russland. Seinem Präsidenten Vladimir Putin bereitete heute die serbische Führung in Belgrad einen ganz besonders herzlichen Empfang. Auch die Einwanderung der Russen nach Serbien hat deutlich zugenommen. Ihre Zahl wird auf etwa 10.000 geschätzt; genaue Angaben fehlen, weil Russen für Serbien kein Visum brauchen... ZiB24 2019-01-17
Fehlt Geschäftsgrundlage für die Normalisierung Kosovo Serbien?
Radio Von der Normalisierung der Beziehungen zum Handelskrieg – das ist der enttäuschende Weg, den Serbien und der Kosovo in den vergangenen fünf Jahren zurückgelegt haben. Als Belgrad und Pristina im April 2013 in Brüssel eine Vereinbarung über die Normalisierung ihrer Beziehungen unterzeichneten, herrschte Optimismus in Brüssel und am Balkan, der zunächst auch durch viele bilaterale Vereinbarungen bestätigt wurde. Doch seit mehr zwei Jahren herrscht nun bereits Stillstand bei den Gesprächen zwischen den Serben und den Kosovo-Albanern. Erschwert wird... MiJ 2018-12-12
Von der Normalisierung zum Handelskrieg zwischen Belgrad und Pristina
Radio Von der Normalisierung der Beziehungen zum Handelskrieg – das ist der enttäuschende Weg, den Serbien und der Kosovo in den vergangenen fünf Jahren zurückgelegt haben. Als Belgrad und Pristina im April 2013 in Brüssel eine Vereinbarung über die Normalisierung ihrer Beziehungen unterzeichneten, herrschte Optimismus in Brüssel und am Balkan, der zunächst auch durch viele bilaterale Vereinbarungen bestätigt wurde. Doch seit mehr zwei Jahren herrscht nun bereits Stillstand bei den Gesprächen zwischen den Serben und den Kosovo-Albanern. Während Pristina die Bildung des Verbands... MiJ 2018-12-06
China übernimmt den Balkan
Zeitung

Vorspann:

China übernimmt den Balkan – diesen Eindruck erweckt die immer massivere Präsenz chinesischer Firmen und Investoren im gesamten ehemaligen Jugoslawien aber auch in Mittel- und Südosteuropa. Denn China investiert über günstige Kredite nicht nur in die Infrastruktur dieser Region, um sein Projekt der neuen Seidenstraße voranzutreiben; vielmehr kauf China auch immer mehr Firmen, vom Waschmaschinenhersteller über ein Stahlwerk bis hin zum Kupferbergbau. Die EU warnt den Balkan vor einer chinesischen Schuldenfalle und kritisiert Peking wegen möglicher Dumping-Preise, doch auch angesichts der Krise der EU hat Brüssel dem Vormarsch Pekings bisher nur wenig entgegenzusetzen.

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Kronen Zeitung 2018-11-24
China kauft den Balkan
Radio China kauft den Balkan – diesen Eindruck erwächst die immer massivere Präsenz chinesischer Firmen und Investoren im gesamten ehemaligen Jugoslawien aber auch in Mittel- und Südosteuropa. Schwerpunkt ist dabei eine Gruppe von 16 ehemaligen kommunistischen Staaten; 10 sind schon EU-Mitglied, weitere fünf auf dem Weg Richtung Brüssel. Für diese 16 Staaten hat China ab 2013 einen Investitionsfonds von 13 Milliarden US-Dollar bereitgestellt, Geld, das über Kredite vergeben wird. Die meisten Kredite davon hat bisher Serbien genutzt; doch China investiert nicht nur in die Infrastruktur dieser Region, um sein Projekt... MiJ 2018-10-18
Van der Bellen in Belgrad zu Wirtschaft
Radio

Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist seit heute in Belgrad; begleitet wird er von mehr als 20 Firmen, denn heimische Betriebe sind besonders daran interessiert, auch bei der Erneuerung der Eisenbahninfrastruktur zum Zug zu kommen. Derzeit dauert eine Fahrt mit dem Zug von Belgrad nach Wien noch etwa 12 Stunden. Es geht nicht nur um die Modernisierung der Schienen, sondern auch der Signalanlagen für Eisenbahntransporte; aus Belgrad berichtet unser Korrespondent Christian Wehrschütz:

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J18 2018-10-17
Interview mit dem serbischen Präsidenten Alexander Vucic
Zeitung

CW: Als Lösung für den Konflikt zwischen Serbien und dem Kosovo wurde in den vergangenen Monaten vielfach über einen Gebietstausch, eine Grenzänderung spekuliert. Klar dagegen sind Deutschland und Großbritannien. Gibt es konkrete Vorschläge, wie eine derartige Grenzänderung aussehen könnte?

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Kleine Zeitung 2018-10-17
Van der Bellen in Belgrad zu Wirtschaft
Fernsehen

Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist seit heute in Belgrad; begleitet wird er von mehr als 20 Firmen, denn heimische Betriebe sind besonders daran interessiert, auch bei der Erneuerung der Eisenbahninfrastruktur zum Zug zu kommen. Derzeit dauert eine Fahrt mit dem Zug von Belgrad nach Wien noch etwa 12 Stunden. Es geht nicht nur um die Modernisierung der Schienen, sondern auch der Signalanlagen für Eisenbahntransporte:

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ZiB1 2018-10-17
Interview mit dem serbischen Präsidenten Alexander Vucic
Fernsehen Bundespräsident Alexander Van der Bellen kommt heute in Belgrad. Auf dem Programm seines ersten Besuchstages stand vor allem ein Treffen mit dem serbischen Präsidenten Alexander Vucic. Mit ihm und dem kosovarischen Präsidenten Hashim Thaci hat Van der Bellen auch beim Europäischen Forum in Alpbach im Sommer gesprochen, vor allem über den Kosovo. Der damals aufkeimende Optimismus, ein Gebietstausch könnte den Kosovo-Konflikt... ZiB13 2018-10-17
Interview mit dem serbischen Präsidenten Alexander Vucic
Radio Bundespräsident Alexander Van der Bellen kommt heute nach Belgrad. Auf dem Programm seines ersten Besuchstages steht vor allem ein Treffen mit dem serbischen Präsidenten Alexander Vucic. Mit ihm und dem kosovarischen Präsidenten Hashim Thaci hat Van der Bellen auch beim Europäischen Forum in Alpbach im Sommer gesprochen, vor allem über den Kosovo. Die damals aufkeimende Optimismus,... FJ7 2018-10-17
China kauft den Balkan
Fernsehen China kauft den Balkan – diesen Eindruck erwächst die immer massivere Präsenz chinesischer Firmen und Investoren im gesamten ehemaligen Jugoslawien aber auch in Mittel- und Südosteuropa. Schwerpunkt ist dabei eine Gruppe von 16 ehemaligen kommunistischen Staaten; 10 sind schon EU-Mitglied, weitere fünf auf dem Weg Richtung Brüssel. Für diese 16 Staaten hat China ab 2013 einen Investitionsfonds von 13 Milliarden US-Dollar bereitgestellt, Geld, das über Kredite vergeben wird. Die meisten Kredite davon hat bisher Serbien genutzt... ZiB24 2018-10-16
Zumtobel und sein Werk in Serbien
Radio

Die Firma Zumtobel ist nun auch am Balkan mit einem Produktionsstandort präsent. Das neue Werk steht in Nis, in der drittgrößten Stadt Serbiens. Derzeit sind in Nis etwa 260 Mitarbeiter beschäftig, binnen drei bis fünf Jahren sollen es etwa 1.100 sein. Produziert werden LED-Leuchten und LED-Treiber. Die Konzernzentrale in Dornbirn bleibt weiter das Herzstück des Unternehmens mit dem Zentrum für Forschung und Entwicklung und den meisten Mitarbeitern. In Serbien ist Österreich weiter der größte Investor, doch seit einigen Jahren wird das Balkan-Land auch von deutschen Firmen stark als verlängerte Werkbank genutzt. Aus Nis berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

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Radio Vorarlberg 2018-10-01
Seselj bekommt zehn Jahre und bleibt frei
Radio

In Den Haag hat das Tribunal für das frühere Jugoslawien den serbischen Ultranationalisten Vojislav Seselj in zweiter Instanz zu 10 Jahren Haft verurteilt. Die erste Instanz hatte Seselj im März 2016 freigesprochen; Seselj bleibt auch in Freiheit, weil er bereits 12 Jahre in Den Haag in U-Haft gesessen hat; es berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

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Ö1Ö2Ö3 NR 2018-04-11
Wieder Zwischenfall zwischen Serbien und dem Kosovo
Radio Zwischen Serbien und dem Kosovo hat sich gestern am späten Nachmittag neuerlich ein Zwischenfall ereignet, der die mühsame Normalisierung der Beziehungen zwischen Serben und Albanern neuerlich belastet. Anlass dafür war die Einreise von Marko Djuric, eines hochrangigen Politikers aus Serbien in den serbisch dominierten Nordkosovo ohne Erlaubnis der Behörden in der Kosovo-Hauptstadt Pristina. Djuric wurde daher am späten Nachmittag im Norden der Stadt Kosovoska Mitrovica verhaftet, in Pristina verhört und dann nach Serbien abgeschoben. Der Präsident... FJ7 2018-03-28
Serbien wird zum Warteraum von Migranten
Radio Vor einem Jahr wurde die Balkanroute für Flüchtlinge und Migranten offiziell geschlossen. Der Zustrom ließ sehr stark nach, doch natürlich gibt es Menschenschmuggel weiterhin. Drastisch geändert hat sich aber auch die Lage vor allem im ehemaligen Jugoslawien, die bis zur Schließung nur Transitländer waren. Am krassesten sind die Unterschiede zwischen Kroatien und Serbien. So war Kroatien bereit, 1.500 Migranten aus der EU aufzunehmen, doch bisher waren nur 20 bereit, in das EU-Land an der Adria zu kommen. Dagegen wird ... FJ7 2018-03-01