Berichte Mazedonien


Name Typ Einleitungstext Sendung Datum
Einigung im Namensstreit
Fernsehen

Mazedonien und Griechenland haben eine Einigung im Namensstreit erzielt. Das haben die Ministerpräsidenten beider Länder, Zoran Zaew und Alexis Tsipras mitgeteilt. Mazedonien soll nun „Nord-Mazedonien“ heißen. Der Streit dauerte mehr als 25 Jahre. Athen warf Skopje vor, territoriale und kulturhistorische Ansprüche auf das hellenische Erbe zu haben, das Griechenland ebenso für sich reklamiert wie Alexander den Großen. Es berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

...
FJ8 2018-06-13
Einigung im Namensstreit zwischen Athen und Skopje
Radio

Mazedonien und Griechenland haben eine Einigung im Namensstreit erzielt. Das haben die Ministerpräsidenten beider Länder, Zoran Zaew und Alexis Tsipras mitgeteilt. Mazedonien soll nun „Nord-Mazedonien“ heißen. Der Streit dauerte mehr als 25 Jahre. Athen warf Skopje vor, territoriale und kulturhistorische Ansprüche auf das hellenische Erbe zu haben, das Griechenland ebenso für sich reklamiert wie Alexander den Großen. Es berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

...
Nachtjournal 2018-06-12
Tauwetter im Namensstreit zwischen Griechenland und Mazedonien?
Radio Seit dem Zerfall des alten Jugoslawien tobt der Namensstreit Mazedonien und Griechenland. Athen sieht hinter dem Namen Mazedonien kulturelle und territoriale Ansprüche auf seine Gebiete im Norden und blockiert daher seit Jahren den Beitritt von Mazedonien zu EU und NATO; in internationalen Organisation muss sich das Land „Frühere Jugoslawische Republik Mazedonien“ nennen. Ein Kompromiss könnte nun vielleicht Ober-, Nord-, oder Neu-Mazedonien lautet. Kompliziert ist der... FJ7 2018-02-19
Tauwetter im Namensstreit zwischen Griechenland und Mazedonien?
Fernsehen

Seit dem Zerfall des alten Jugoslawien tobt der Namensstreit Mazedonien und Griechenland. Athen sieht hinter dem Namen Mazedonien kulturelle und territoriale Ansprüche auf seine Gebiete im Norden und blockiert daher seit Jahren den Beitritt von Mazedonien zu EU und NATO; in internationalen Organisation muss sich das Land „Frühere Jugoslawische Republik Mazedonien“ nennen. Ein Kompromiss könnte nun vielleicht Ober-, Nord-, oder Neu-Mazedonien lautet. Kompliziert ist der Streit auch deshalb, weil es nicht nur um den Namen, sondern auch um Produktbezeichnungen, die Sprache oder die Geschichte geht:

...
ZiB1 2018-02-18
Nwuer Anlauf im Namensstreit und Richtung NATO
Radio Seit dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawien vor mehr als 25 Jahren belastet der Namensstreit mit Griechenland das Ziel Mazedoniens, der EU und der NATO beizutreten. Vordergründig geht es dabei um den abstrus anmutenden Streit um das antike Erbe, der etwa zwischen Athen und Skopje um die Frage ausgetragen wird, wer Anspruch auf Alexander den Großen erheben kann. Dieser Konflikt führte dazu, dass Mazedonien zwar seit 2006 des Status eines EU-Beitrittskandidaten hat, die Verhandlungen aber nie begonnen wurden. Am griechischen Veto scheiterte auch 2008 die Aufnahme Mazedoniens in die NATO, dessen nationalistische Regierung in den folgenden Jahren Mazedonien... MiJ 2017-06-16
Tiefe politische Krise in Mazedonien
Fernsehen Das Balkan-Land Mazedonien steckt in seiner tiefsten politischen Krise seit dem Albaner-Aufstand vor 16 Jahren. Auch vier Monate nach der Parlamentswahl gibt es keine Regierung; Staatspräsident Djordje Iwanow weigert sich, den Zweitplatzierten der Wahl, den Sozialdemokraten, Zoran Zajew mit der Regierungsbildung zu beauftragen, obwohl Zajew im Parlament über eine Mehrheit verfügt. Zajew braucht die Stimmen der Albaner-Parteien, um eine Regierung bilden zu können. Jeder vierte Bewohner Mazedoniens ist Albaner. ... ZiB1 2017-04-11
Ein Jahr Schließung der Balkan Route
Zeitung

Die mazedonisch-griechische Grenze beim kleinen Ort Idomeni macht heute einen völlig verwaisten Eindruck; an das Feldlager mit mehr als zehntausend Bewohnern erinnern nur noch wenige Müllhalden. Die Eisenbahnverbindung ist wieder offen, Überreste der Metallsperren erinnern aber an die Versuche, diese Tor zu stürmen, die die mazedonische Polizei mit dem Einsatz von Tränengas verhinderte; seit fast einem Jahr ist die Balkan-Route zu; ge...
Kleine Zeitung 2017-02-13
Kurz und Jahrestag der Schließung der Balkanroute
Fernsehen

Vor knapp einem Jahr schlossen die Staaten des ehemaligen Jugoslawien auf Betreiben Österreichs die Balkanroute für Migranten und Flüchtlinge. Die Hauptlast dabei trug Mazedonien, denn am größten war der Ansturm damals an der mazedonisch-griechischen Grenze. Die Hauptroute führt nun über das Mittelmeer nach Italien, dagegen führen die Balkan-Staaten nun auch mit Hilfe Österreichs einen Kampf gegen den Menschenschmuggel....
ZiB1 2017-02-13
Kurz in Mazedonien und Migration
Radio Vor knapp einem Jahr schlossen die Staaten des ehemaligen Jugoslawien auf Betreiben Österreichs die Balkanroute für Migranten und Flüchtlinge. Die Hauptlast dabei trug Mazedonien, denn am größten war der Ansturm damals an der mazedonisch-griechischen Grenze. Die Hauptroute führt nun über das Mittelmeer nach Italien, dagegen führen die Balkan-Staaten nun auch mit Hilfe Österreichs einen Kampf gegen den Menschenschmuggel. Zum kommenden Jahrestag der Schließung der Balkan-Route war gestern der österreichische Außenminister Sebastian Kurz an der mazedonisch-griechischen Grenze; mit dabei war auch unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz; hier sein Bericht:

...
FJ7 2017-02-13
Kurz in Mazedonien
Radio Vor knapp einem Jahr schlossen die Staaten des ehemaligen Jugoslawien auf Betreiben Österreichs die Balkanroute für Migranten und Flüchtlinge. Die Hauptlast dabei trug Mazedonien durch seine Grenze zu Griechenland. Sie hat Außenminister Sebastian Kurz gestern besucht; Christian Wehrschütz berichtet: ... Ö1Ö2Ö3 NR 2017-02-13
Keine klaren Mehrheitsverhältnisse nach der Wahl
Radio

In Mazedonien hat die vorgezogene Parlamentswahl keine klaren Mehrheitsverhältnisse geschaffen. In der Nacht haben sich regierende mazedonische Nationalisten aber auch sozialdemokratische Opposition zum Sieger erklärt. Stimmberechtigt waren 1,8 Millionen Wähler. 11 Parteien traten zur Wahl an. Aus Skopje berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz: ...
Ö1Ö2Ö3 NR 2016-12-12
Keine klare Mehrheit nach der Wahl
Radio In Mazedonien hat die vorgezogene Parlamentswahl keine klaren Mehrheitsverhältnisse geschaffen. In der Nacht haben sich regierende mazedonische Nationalisten aber auch sozialdemokratische Opposition zum Sieger erklärt. Stimmberechtigt waren 1,8 Millionen Wähler. 11 Parteien traten zur Wahl an. Aus Skopje berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz: ... FJ8 2016-12-12
Warten auf Wahlergebnis
Radio In Mazedonien liegt auch mehr als einen Tag nach der Parlamentswahl noch immer kein offizielles Ergebnis vor. Die zuständige zentrale Wahlkommission hat ihre angekündigte Pressekonferenz bereits mehrfach verschoben; aus Skopje berichtet Christian Wehrschütz: ... Ö1Ö2Ö3 NR 2016-12-12
Heute wird Parlament gewählt
Radio In dem kleinen Balkan-Land Mazedonien finden heute vorgezogene Parlamentswahlen statt. Sie sollen dazu beitragen, die politischen Spannungen zu überwinden, die seit mehr als zwei Jahren zwischen Regierung und Opposition bestehen. Aus Skopje berichtet Christian Wehrschütz: ... SoJ 2016-12-11
Vorgezogene Parlamentswahl
Radio

In dem kleinen Balkan-Land Mazedonien finden heute vorgezogene Parlamentswahlen statt. Sie sollen dazu beitragen, die politischen Spannungen zu überwinden, die seit mehr als zwei Jahren zwischen Regierung und Opposition bestehen. Die Nationalisten regieren das Land seit 11 Jahren. Die Opposition wirft der Regierung Machtmißbrauch, Korruption und Wahlfälschung vor. Aus Skopje berichtet Christian Wehrschütz: ...
Ö1Ö2Ö3 NR 2016-12-11
Vorgezogene Parlamentswahl
Radio

In dem kleinen Balkan-Land Mazedonien finden heute vorgezogene Parlamentswahlen statt. Sie sollen dazu beitragen, die politischen Spannungen zu überwinden, die seit mehr als zwei Jahren zwischen Regierung und Opposition bestehen. Die Nationalisten regieren das Land seit 11 Jahren. Die Opposition wirft der Regierung Machtmißbrauch, Korruption und Wahlfälschung vor. Aus Skopje berichtet Christian Wehrschütz: ...
Ö1Ö2Ö3 NR 2016-12-11
Ruhige Wahlen mit höhere Beteiligung in Mazedonien
Fernsehen In Mazedonien ist heute das Parlament neu gewählt worden; Wahlschluss war um 19 Uhr; trotz massiver politischer Spannungen im Vorfeld verlief der Wahltag selbst ruhig. der Konflikt zwischen nationalistischer Regierung und sozialdemokratischer Opposition dauert schon mehr als zwei Jahre; 1,8 Millionen Bürger waren stimmberechtigt. Um die 123 Mandate werben 11 Parteien. Im Einsatz ist ein Großaufgebot internationaler und nationaler Wahlbeobachter: ... ZiB1 2016-12-11
Bisher Ruhige Wahlen in Mazedonien
Radio In Mazedonien wird derzeit das Parlament neu gewählt; diese Wahl soll das kleine Balkan-Land aus seiner tiefen politischen Krise führen; der Konflikt zwischen nationalistischer Regierung und sozialdemokratischer Opposition dauert schon mehr als zwei Jahre; aus Skopje berichtet Christian Wehrschütz: ... SoJ 2016-12-11
Wahlen bisher ohne Zwischenfälle
Radio In Mazedonien wird derzeit das Parlament neu gewählt; diese Wahl soll das kleine Balkan-Land aus seiner tiefen politischen Krise führen; der Konflikt zwischen nationalistischer Regierung und sozialdemokratischer Opposition dauert schon mehr als zwei Jahre; aus Skopje berichtet Christian Wehrschütz: ... Ö1Ö2Ö3 NR 2016-12-11
Mazedonien vor der Wahl
Radio In dem kleinen Balkan-Land Mazedonien finden morgen vorgezogene Parlamentswahlen statt. Sie soll die tiefe politische Krise überwinden helfen, in der das Land seit mehr als zweieinhalb Jahren steckt. Diese Krise ist das Ergebnis massiver Spannungen zwischen den seit 11 Jahren regierenden Nationalisten und Nikola Gruewksi und der sozialdemokratischen Opposition, die von Zoran Zaew geführt wird. Zur Schwäche der Opposition kamen noch Wahlbetrug, einseitige mediale Berichterstattung zugunsten der Regierung und die Bespitzelung politischer Gegner und vieler Bürger. Erst unter Vermittlung von EU und USA gelang es heuer und auch nur bei zweimaliger Verschiebung der Wahl einen politischen Kompromiss zu erreichen, der fairere und freiere Wahlen ermöglichen soll. Sie finden nun morgen Stadt, wobei 11 Parteien und Koalitionen antreten. Aus der mazedonischen Hauptstadt Skopje berichtet unser Korrespondent Christian Wehrschütz: ... MiJ 2016-12-10