Berichte Bosnien


Name Typ Einleitungstext Sendung Datum
Wahlen verschärfen politische Krise in Bosnien
Zeitung In Bosnien und Herzegowina haben gestern allgemeine Wahlen stattgefunden. Obwohl die Wahllokale seit mehr als einem Tag geschlossen sind, lag bei Redaktionsschluss noch immer kein vorläufiges Endergebnis vor. Bereits fest steht, wer die Wahl zum obersten Organ des Gesamtstaates gewonnen hat, dem sogenannten Staatspräsidium, dem je ein Bosniake, Serbe und Kroate angehören. Dieses Ergebnis lässt vermuten, dass das Regieren nicht leichter werden wird. Denn bei den Serben siegte Milorad Dodik, der wiederholt mit der Abspaltung des serbischen Teilstaates gedroht hat; aller Voraussicht nach konnte Dodik auch bei den Wahlen zu Führung des serbischen... Kleine Zeitung 2018-10-09
Nach den Wahlen in Bosnien
Radio

In Bosnien und Herzegowina haben gestern allgemeine Wahlen stattgefunden. Obwohl die Wahllokale seit 19 Uhr geschlossen sind, liegt derzeit nur ein vorläufiges Ergebnis vor; das ist die Wahl zum drei Personen umfassenden Staatspräsidium, dem je ein Bosniake, Serbe und Kroate angehören. Vorläufige Ergebnisse zu den Wahlen zum gesamtstaatlichen Parlament sowie zu den Parlamenten in den beiden Teilstaaten werden erst heute Mittage vorliegen; aus Sarajewo berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

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FJ7 2018-10-08
Wahlen verschärfen politische Krise in Bosnien
Fernsehen

In Bosnien und Herzegowina haben gestern allgemeine Wahlen stattgefunden; sie dürften die politische Krise weiter verschärfen, die das Land der Bosniaken, Serben und Kroaten seit Jahren lähmt. Ein Grund dafür ist das Ergebnis für die Wahl zum drei Personen zählenden Staatspräsidium; ihm wird nun ein erklärter serbischer Nationalist und ein Kroate angehören, der seinen Sieg dem Wahlsystem verdankt, der aber von der Mehrheit der Kroaten nicht als ihr Vertreter anerkannt wird. Sicher ist auch, dass die Regierungsbildung sehr schwierig werden wird.

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ZiB1 2018-10-08
Wahlen verschärfen politische Krise in Bosnien
Radio

In Bosnien und Herzegowina haben gestern allgemeine Wahlen stattgefunden; sie dürften die politische Krise weiter verschärfen, die das Land der Bosniaken, Serben und Kroaten seit Jahren lähmt. Ein Grund dafür ist das Ergebnis für die Wahl zum drei Personen zählenden Staatspräsidium; ihm wird nun ein erklärter serbischer Nationalist und ein Kroate angehören, der seinen Sieg dem Wahlsystem verdankt, der aber von der Mehrheit der Kroaten nicht als ihr Vertreter anerkannt wird. Sicher ist auch, dass die Regierungsbildung sehr schwierig werden wird. Aus Sarajewo berichtet Christian Wehrschütz

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J18 2018-10-08
Wahlkampffinale besonderer Art - der Mordfall Dragicevic
Radio

In Bosnien und Herzegowina wird am Sonntag gewählt. Gewählt werden im Staat der Bosniaken, Serben und Kroatien nicht nur das drei Personen zählende Staatspräsidium, sondern auch die die Parlamente und die Führung der Teilstaaten. Ein Wahlkampffinale der besonderen Art gab es gestern in Banja Luka, der Hauptstadt des serbischen Teilstaates. Im Stadtzentrum versammelten sich Tausende Menschen, um dagegen zu protestieren, dass die Ermordung eines 21-jährigen Studenten noch immer nicht aufgeklärt ist. Kristallisationspunkt der Proteste ist der Vater des Toten, der seit Mitte März jeden Tag im Zentrum von Banja Luka eine Mahnwache hält. Er beschuldigt Polizei und politische Führung, den Mordfall vertuschen zu wollen. Der Volkszorn über die Behörden ist echt; nicht auszuschließen ist, dass dieser Mordfall auch den Ausgang der Wahl im serbischen Teilstaat beeinflussen wird. Aus Banja Luka berichtet unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz:

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FJ7 2018-10-06
Vor den Wahlen in Bosnien und Herzegowina
Fernsehen In Bosnien und Herzegowina finden morgen Wahlen statt; der Plural ist in diesem Fall völlig gerechtfertigt, denn es gibt keinen Staat am Balkan, der so viele Institutionen hat, die noch dazu in einem Aufwaschen gewählt werden. In dem Staat der Bosniaken, Serben und Kroaten werden die zwei Parlamente des Gesamtstaates, sein Staatspräsidium, die Führungen der beiden Teilstaaten sowie in der bosnisch-kroatischen Föderation auch noch die Parlamente der zehn Kantone gewählt. Am Papier wahlberechtigt sind 3,35 Millionen Bürger, während das Land nach der Volkszählung... ZiB1 2018-10-06
Die Wahlen in Bosnien und Dodik vor dem Fall?
Radio „Abstimmung mit den Füßen“ nannte man im Volksmund die massive Auswanderungswelle, die vor fast 30 Jahren das kommunistische Ostdeutschland erschütterte und dann zum Fall der Berliner Mauer führte. Eine derartige Abstimmung mit den Füßen findet auch am Balkan, etwa in Bosnien und Herzegowina statt, wo am Sonntag allgemeine Wahlen stattfinden. Gewählt werden das drei Mitglieder zählende Präsidium des Gesamtstaates, die zwei Kammern des Gesamtstaates, die beiden Teilstaaten und ihre Parlamente sowie in der bosniakisch-kroatischen Föderation die Parlamente der zehn Kantone und im serbischen Teilstaat... Europajournal 2018-10-05
Wahlkampffinale besonderer Art - der Mordfall Dragicevic
Fernsehen

In Bosnien und Herzegowina finden am Sonntag allgemeine Wahlen statt. Gewählt werden im Staat der Bosniaken, Serben und Kroatien nicht nur das drei Personen zählende Staatspräsidium, sondern auch die die Parlamente und die Führung der Teilstaaten. Ein Wahlkampffinale der besonderen Art gab es in Banja Luka, der Landeshauptstadt des serbischen Teilstaates. Im Stadtzentrum versammelten sich Tausende Menschen, um dagegen zu protestieren, dass die Ermordung eines 21-jährigen Studenten noch immer nicht aufgeklärt ist. Kristallisationspunkt der Proteste ist der Vater des Toten, der seit Mitte März jeden Tag im Zentrum von Banja Luka eine Mahnwache hält. Er beschuldigt Polizei und politische Führung, den Mordfall vertuschen zu wollen. Der Volkszorn über die Behörden ist echt; nicht auszuschließen ist, dass dieser Mordfall auch den Ausgang der Wahl im serbischen Teilstaat beeinflussen wird.

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ZiB24 2018-10-05
Die Abstimmung mit den Füßen in Bosnien und Herzegowina
Fernsehen „Abstimmung mit den Füßen“ nannte man im Volksmund die massive Auswanderungswelle, die vor fast 30 Jahren das kommunistische Ostdeutschland erschütterte und dann zum Fall der Berliner Mauer führte. Eine derartige Abstimmung mit den Füßen findet auch am Balkan, etwa in Bosnien und Herzegowina statt, wo am Sonntag allgemeine Wahlen stattfinden. Der etwa vier Millionen Einwohner zählende Staat der Bosniaken, Serben und Kroaten ist nicht nur ein enorm kompliziertes Staatswesen... ZiB2 2018-10-04
Arbeitsmigration am Beispiel eines Salzburger Betriebes
Fernsehen

In der EU ist der Facharbeitermangel mittlerweile so groß, dass Länder wie die Slowakei nicht nur in der Ukraine, sondern auch am Balkan Facharbeiter werben und abwerben. Diese enorme Nachfrage spüren auch Salzburger Firmen, die in sogenannten Billiglohnländern in Ost- und Südosteuropa produzieren, in denen Fachkräfte ebenfalls zur Mangelware wären. Anderseits sind Zulieferer wiederum selbst gezwungen Produktionen zu verlagern, weil der Preisdruck in der Autoindustrie so enorm ist, dass es bereits um jeden Euro-Cent geht. Diese Entwicklung zeigt der folgende Beitrag am Beispiel einen Salzburger Unternehmers mit Stammsitz in Grödig, der in Bosnien und Herzegowina produziert:

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Vorarlberg Heute 2018-10-01
Zumtobel und sein Werk in Serbien
Fernsehen

Die Firma Zumtobel ist nun auch am Balkan mit einem Produktionsstandort präsent. Das neue Werk steht in Nis, in der drittgrößten Stadt Serbiens. Derzeit sind in Nis etwa 260 Mitarbeiter beschäftig, binnen drei bis fünf Jahren sollen es etwa 1.100 sein. Produziert werden LED-Leuchten und LED-Treiber. Die Konzernzentrale in Dornbirn bleibt weiter das Herzstück des Unternehmens mit dem Zentrum für Forschung und Entwicklung und den meisten Mitarbeitern. In Serbien ist Österreich weiter der größte Investor, doch seit einigen Jahren wird das Balkan-Land auch von deutschen Firmen stark als verlängerte Werkbank genutzt.

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Vorarlberg Heute 2018-10-01
Die Balkan-Route und die Polizeizusammenarbeit
Zeitung Das Städtchen Velika Kladusa und die Stadt Bihac sind nach wie vor Brennpunkte auf der Balkanroute, weil die Gemeinden im Grenzgebiet zu Kroatien liegen, und die Grenze zu Slowenien nur etwa 100 Kilometer entfernt ist. Am Stadtrand von Velika Kladusa stehen behelfsmäßige Zelte auf nackter Erde, die von etwa 250 Personen „bewohnt“ werden. Verpflegt werden sie vom Roten Kreuz; finanziert wird die Versorgung von der Internationalen Organisation für Migration (IOM). Die IMO hat alle Mittel, ein winterfestes Aufnahmelager zu errichtet... Kronen Zeitung 2018-09-30
Reportage von der Balkanroute aus Bosnien
Radio Auch in Salzburg hat die bei ihrem Gipfeltreffen keine einheitliche Linie in der Frage der Migration finden können. Umstritten bleiben die Aufteilung der Migranten und sogar die Stärkung der EU-Polizeibehörde FRONTEX, die für den Schutz der Außengrenzen der EU zuständig ist. Während die europäischen Staaten streiten, nimmt die Belastung der Staaten des ehemaligen Jugoslawien durch die neue Balkan-Route deutlich zu. So registrierte allein Bosnien und Herzegowina in den ersten sieben Monaten dieses Jahres etwa 12.000 Migranten, das ist zehn Mal mehr als im gesamten Jahr davor.... MiJ 2018-09-29
Steigende Migrationszahlen am Balkan
Radio

Die Staaten des Balkan verzeichnen weiterhin stark steigende Migrationszahlen entlang der neuen Route von Griechenland über Albanien nach Montenegro und Bosnien. Allein in Bosnien wurden heuer bisher etwa 12.000 Migranten registriert, das sind zehn Mal mehr als im gesamten Vorjahr; Es berichtet Christian Wehrschütz:

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Ö1Ö2Ö3 NR 2018-09-21
Reportage von der Balkanroute aus Bosnien
Fernsehen Auch in Salzburg hat die bei ihrem Gipfeltreffen keine einheitliche Linie in der Frage der Migration finden können. Umstritten bleiben die Aufteilung der Migranten und sogar die Stärkung der EU-Polizeibehörde FRONTEX, die für den Schutz der Außengrenzen der EU zuständig ist. Während die europäischen Staaten streiten, nimmt die Belastung der Staaten des ehemaligen Jugoslawien durch die neue Balkan-Route deutlich zu. So registrierte allein Bosnien und Herzegowina in den ersten sieben Monaten dieses Jahres etwa 12.000 Migranten, das ist zehn Mal mehr als im gesamten Jahr davor. Die mit Abstand größte Gruppe bilden Bürger aus Pakistan. Nach... ZiB2 2018-09-20
Der Fall David Dragicevic
Fernsehen

Das Schlimmste, was es für Eltern gibt, ist es wohl, ihren Kindern ins Grab nachschauen zu müssen. Dieses Schicksal traf die Familie von Damir Dragicevic Mitte März dieses Jahres. Ihr 21-jähriger Sohn David war sechs Tage verschwunden ehe seine Leiche an der Mündung eines Flusses in Banja Luka gefunden wurde. Polizei und staatliche Medien präsentierten den Fall als den Tod eines Drogensüchtigen, der nach einem Einbruch Selbstmord beging. Daraufhin gingen die Eltern und viele Bürger auf die Barrikaden und die Proteste dauern auch noch fast vier Monate nach Davids Tod an. Auf Facebook bildete sich eine Gruppe, die bereits mehr als 320.000 Mitglieder zählt und „Gerechtigkeit für David“ fordert, die es bis heute allerdings nicht gibt:

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Heute Mittag in Österreich 2018-07-11
Lage der Migranten in Velika Kladusa
Fernsehen

Während die EU weiter um eine gemeinsame Politik gegenüber Migranten ringt, steigen in Bosnien und Herzegowina die Zahlen. Mehr als 7.000 Migranten sind heuer bereits über Serbien und über die Nebenroute von Griechenland nach Albanien und Montenegro nach Bosnien gekommen. Ein Brennpunkt ist die Gemeinde Velika Kladusa ganz im Nordwesten, im Grenzgebiet zu Kroatien. Während die lokalen Politiker streiten, kommt Hilfe nur von privaten und internationalen Organisationen

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ZiB1 2018-07-07
Die neue Balkanroute
Zeitung „Die aktuelle Lage entlang der Balkan-Route erinnert mich an das Frühjahr 2015.“ – So beschreibt ein hochrangiger Polizeioffizier eines Balkan-Landes seine Eindrücke über die steigenden Migrationszahlen, deren Ausgangspunkt neuerlich die EU-Außengrenze zwischen der Türkei und Griechenland bildet. Massiv betroffen sind wieder die griechischen Inseln; zu Wochenbeginn waren dort nach Angaben der Behörden fast 17.000 Migranten und Flüchtlinge registriert, wobei einige Inseln massiv überbelegt sind. Der Transport auf das griechische Festland ist nur eine Frage der Zeit... Kronen Zeitung 2018-06-17
Innenministergipfel in Sarajewo
Fernsehen

Auf der Balkan-Route von Griechenland bis nach Slowenien sind derzeit 80.000 Migranten unterwegs; 60.000 davon in Griechenland, 20,000 im ehemaligen Jugoslawien und Albanien. Das sind Schätzungen der Polizeibehörden vor Ort. In Sarajewo fand daher heute eine Konferenz der Innenminister der betroffenen Staaten statt; einhelliger Tenor: die Krise des Jahres 2015 dürfe sich nicht wiederholen:

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ZiB1 2018-06-07
Lokalaugenschein an der Nebenroute des Balkan
Fernsehen Am Balkan wird die klassische Route für die Migration weiter stark überwacht. Doch zunehmend Ankünfte aus der Türkei nach Griechenland sowie die Visafreiheit, die zwischen Serbien und dem Iran sowie zwischen der Türkei und Bosnien besteht, führt seit einigen Monaten nun wieder zu stark steigenden Migrationsbewegungen. Ein Brennpunkt der neuen Route ist nun Bosnien und Herzegowina; seine Außengrenze mit Kroatien ist mehr als 1000 Kilometer lang und die kroatische... ZiB2 2018-06-05