Berichte Bosnien


Name Typ Einleitungstext Sendung Datum
Interview mit Milorad Dodik zur Lage in Bosnien und zur Rolle Russlands am Balkan
Radio Fast 20 Jahre sind seit dem letzten Krieg im ehemaligen Jugoslawien vergangen, doch eine dauerhafte Stabilisierung der Region unter Führung von EU und NATO wurde noch immer nicht erreicht. Dieser ernüchternde Befund gilt am stärksten für Bosnien und Herzegowina, ein Jugoslawien im Kleinformat, in dem muslimische Bosniaken, Serben und Kroaten noch immer zu keiner gemeinsamen staatlichen Identität gefunden haben, obwohl die wirtschaftliche... MiJ 2017-09-01
20 Jahre Hilfswerk Austria in Bosnien und m Balkan
Fernsehen Seit dem blutigen Zerfall des ehemaligen Jugoslawien hat Österreich am Balkan in großem Ausmaß humanitäre Hilfe geleistet. Am bekanntesten ist wohl die Aktion „Nachbar in Not“. Weniger bekannt aber insgesamt nicht weniger bedeutsam ist die Arbeit der Organisation Hilfswerk Austria, die seit 20 Jahren in Bosnien und Herzegowina tätig ist. In dieser Zeit hat das Hilfswerk mehr als 5.000 Häuser wieder aufgebaut, mehr als 16.000 Vertriebenen bei der Rückkehr geholfen und Projekte im Wert von 67 Millionen Euro abgewickelt. Das Geld stammt vorwiegend von der Europäischen Union, dem UNHCR, ... Heute Mittag 2017-01-12
Salzburger Rückkehrer in Derventa
Fernsehen Im ehemaligen Jugoslawien sind verstärkt auch Firmen aus Salzburg tätig. Sechs von ihnen haben Niederlassungen und Fabriken in der nordbosnischen Stadt Derventa; sie liegt nur eine halbe Autostunde vom EU-Land Kroatien und der Autobahn entfernt, die von Belgrad bis nach Salzburg führt. Genutzt werden in Derventa die niedrigen Lohnkosten und die Tatsache, dass bei der Betriebsansiedlung auch das Kind einer ehemaligen Gastarbeiterfamilie hilft, die in einem Hotel in Fuschl am See gearbeitet hat... Salzburg Radio Aktuell 2016-09-27
Salzburger Firmen und ein Rückkehrer
Fernsehen Im ehemaligen Jugoslawien sind verstärkt auch Firmen aus Salzburg tätig. Sechs von ihnen haben Niederlassungen und Fabriken in der nordbosnischen Stadt Derventa; sie liegt nur eine halbe Autostunde vom EU-Land Kroatien und der Autobahn entfernt, die von Belgrad bis nach Salzburg führt. Genutzt werden in Derventa die niedrigen Lohnkosten und die Tatsache, dass bei der Betriebsansiedlung auch das Kind einer ehemaligen Gastarbeiterfamilie hilft, die in einem Hotel in Fuschl am See gearbeitet hat. ... Salzburg Heute 2016-09-27
Referendum gültig und Lage ruhig
Radio Im serbischen Landesteil von Bosnien und Herzegowina ist gestern ein umstrittenes Referendum friedlich verlaufen. Dabei sprach sich eine klare Mehrheit dafür aus, dass der 9. Jänner Feiertag der Republika Srpska bleibt. Diesen Feiertag hat der Verfassungsgerichtshof aufgehoben, weil er die Kroaten und Bosniaken diskriminiert, die im serbischen Teilstaat leben. Aus Banja Luka berichtet Christian Wehrschütz: ... Ö1Ö2Ö3 NR 2016-09-26
Durchschnittliche Stimmbeteiligung aber Referendum gültig
Radio Im serbischen Landesteil von Bosnien und Herzegowina ist gestern ein umstrittenes Referendum friedlich verlaufen. Dabei sprach sich eine klare Mehrheit dafür aus, dass der 9. Jänner weiter der Feiertag der sogenannten Republika Srpska bleibt. Diesen Feiertag hat der bosnische Verfassungsgerichtshof aufgehoben, weil er die Kroaten und Bosniaken diskriminiert, die im serbischen Teilstaat leben. Aus Banja Luka berichtet unser Korrespondent Christian Wehrschütz: ... FJ7 2016-09-26
INterview mit Mladen Ivanic zum Referendum
Radio Im serbischen Teilstaat von Bosnien und Herzegowina, der Republika Srpska, hat gestern ein auch international höchst umstrittenes Referendum stattgefunden. Dabei stimmte mehr als 90 Prozent dafür, dass der 9. Jänner der Feiertag dieses Teilstaates bleibt. Die Stimmbeteiligung lag bei 60 Prozent. Diesen Feiertag hat der bosnische Verfassungsgerichtshof in Sarajewo als diskriminierend für die bosniakischen ... MiJ 2016-09-26
Reportage aus Bosnien
Fernsehen Im serbischen Teilstaat von Bosnien und Herzegowina, der Republika Srpska, stimmten gestern 99 Prozent dafür, dass der 9. Jänner der Feiertag dieses Teilstaates bleibt. Die Stimmbeteiligung lag bei nur 55 Prozent. Den Feiertag hat der Verfassungsgerichtshof in Sarajewo als diskriminierend für die bosniakischen und kroatischen Bewohner des serbischen Landesteils bewertet und daher eine Änderung verlangt. Daraufhin setzte die Führung der bosnischen Serben die Volksabstimmung an; nun soll der 9. Jänner bleiben, aber nur mehr ein freiwilliger Feiertag sein. Die Serben wollen vermeiden... ZiB2 2016-09-26
Lage in Bosnien am Beispiel von Derventa
Fernsehen Im serbischen Teilstaat von Bosnien und Herzegowina, der Republika Srpska, stimmten gestern 99 Prozent dafür, dass der 9. Jänner der Feiertag dieses Teilstaates bleibt. Die Stimmbeteiligung lag bei nur 55 Prozent. Den Feiertag hat der Verfassungsgerichtshof in Sarajewo als diskriminierend für die bosniakischen und kroatischen Bewohner des serbischen Landesteils bewertet und daher eine Änderung verlangt. Daraufhin setzte die Führung der bosnischen Serben die Volksabstimmung an; nun soll der 9. Jänner bleiben, aber nur mehr ein freiwilliger Feiertag sein. Die Serben wollen vermeiden, den Friedensvertrag von Dayton zu verletzten, der auch den Bestand ... ZiB2 2016-09-26
Umstrittenes Referendum
Radio Im serbischen Landesteil von Bosnien und Herzegowina findet heute ein umstrittenes Referendum statt. Die Stimmbürger sollen sich dazu äußern, ob sie den 9. Jänner als Feiertag der sogenannten Republika Srpska behalten wollen. Diesen Feiertag hat der bosnische Verfassungsgerichtshof für verfassungswidrig erklärt, weil er Kroaten und ... SoJ 2016-09-25
Politische Spannungen und Referendum
Radio Im serbischen Landesteil von Bosnien und Herzegowina findet heute ein umstrittenes Referendum statt. Die Stimmbürger sollen sich dazu äußern, ob sie den 9. Jänner als Feiertag der sogenannten Republika Srpska behalten wollen. Aus Banja Luka, berichtet Christian Wehrschütz: ... Ö1Ö2Ö3 NR 2016-09-25
Referendum in der RS und Verfassungskrise
Radio Im Herbst 1995 endete der Krieg in Bosnien und Herzegowina mit dem Friedensvertrag von Dayton. Doch mehr als 20 Jahre später sind drei staatsbildenden Völker, die muslimischen Bosniaken, die orthodoxen Serben und die katholischen Kroaten noch immer nicht zu einem Staatsvolk mit einem Minimum an gemeinsamer politischer Identität zusammengewachsen. Auslöser für die jüngste politische Krise zwischen Bosniaken und Serben ist ein Erkenntnis des bosnischen Verfassungsgerichtshofs in Sarajewo... MiJ 2016-09-24
Referendum in der Republika Srpska zum Landesfeiertag
Fernsehen Im serbischen Landesteil von Bosnien und Herzegowina hat heute ein umstrittenes Referendum stattgefunden. Die Stimmbürger sollen sich dazu äußern, ob sie den 9. Jänner als Feiertag der sogenannten Republika Srpska behalten wollen. Diesen Feiertag hat der bosnische Verfassungsgerichtshof für verfassungswidrig erklärt, weil er Kroaten und Bosniaken diskriminiert, die im serbischen Landesteil wohnen. Begleitet war die Kampagne von einem Krieg der Worte derPolitiker in diesem Balkan-Land. ... ZiB1 2016-09-24
40 Jahre Haft für Radovan Karadzic
Fernsehen In Den Haag hat das Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien Radovan Karadzic zu 40 Jahren Haft verurteilt; die Anklage hatte lebenslänglich gefordert. Der ehemalige Führer der bosnischen Serben wurde unter anderem wegen des Terrors gegen die Zivilbevölkerung von Sarajewo für schuldig gesprochen. Radovan Karadzic war mehr als 20 Jahre auf der Flucht, ehe er 2008 in Belgrad gefasst wurde. Der Prozess in Den Haag dauerte sechs Jahre. Auch in Srebrenica verfolgten Hinterbliebene der Opfer des Massakers die Urteilsverkündung:

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ZiB1 2016-03-25
Karadzic und sein Urteil und Srebrenbica
Radio In Den Haag ist gestern der frühere bosnische Serben-Führer Radovan Karadzic zu 40 Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil gegen den 70-jährigen ist noch nicht rechtskräftig. Karadzic wurde unter anderem wegen der strafrechtlichen Verantwortung für den Völkermord 1995 in der früheren UNO-Schutzzone Srebrenica; etwa 8.000 Bosniaken wurden ermordet. Nach mehr als 20 Jahren auf der Flucht konnte Karadzic dann 2008 in Belgrad gefasst werden, wo er als Wunderheiler Dragan Dabic lebte. Doch wie leben heute Bosniaken und Serben in Srebrenica zusammen, wie sieht die soziale und wirtschaftliche Lage in einer Stadt aus, die vor dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawien nicht nur als Industriezentrum eine wichtige Rolle spielte? In Srebrenica beheimatet ist auch ein Heilwasser und das gleichnamige Heilbad Guber, das von römischen Imperatoren ebenso geschätzt wurde wie von Kaiser Franz Josef. Doch derzeit fließt das Wasser weiter in die Kanalisation, weil das Bad noch immer nicht wieder arbeitet. Unser Balkan-Korrespondent Christian Wehrschütz war in den vergangenen Tagen wieder einmal in Srebrenica und hat für das kommende Europajournal einen Beitrag über diese Stadt gezeichnet.

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Europajournal 2016-03-25
Vor ERsturteil gegen Karadzic
Radio Vor dem Haager Tribunal wird heute das Urteil erster Instanz gegen den ehemaligen Führer der bosnischen Serben, Radovan Karadzic, verkündet. Angeklagt ist Karadzic unter anderem wegen des Massakers in Srebrenica, bei dem 1995 mehr als 7.000 Bosniaken ermordet wurden. Aus Srebrenica berichtet Christian Wehrschütz:

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Ö1Ö2Ö3 NR 2016-03-24
Interview mit dem Bürgermeister von Srebrenica
Radio In Den Haag wird morgen dem früheren bosnischen Serben-Führer Radovan Karadzic das Urteil gesprochen. Karadzic ist unter anderem wegen des Völkermords 1995 in der früheren UNO-Schutzzone Srebrenica angeklagt, bei dem etwa 8.000 Bosniaken ermordet wurden. Nach mehr als 20 Jahren auf der Flucht konnte Karadzic dann 2008 in Belgrad gefasst werden, wo er als Wunderheiler Dragan Dabic lebte. Doch wie leben heute Bosniaken und Serben in Srebrenica zusammen, wie sieht die soziale und wirtschaftliche Lage in einer Stadt aus, die vor dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawien als Industriezentrum eine wichtige Rolle spielte? Aus Srebrenica, berichtet unser Korrespondent Christian Wehrschütz:

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Mittagsjournal 2016-03-23
Srebrenica und das bevorstehende Urteil gegen Karadzic
Fernsehen In Den Haag wird morgen dem früheren bosnischen Serben-Führer Radovan Karadzic das Urteil gesprochen. Karadzic ist unter anderem wegen des Völkermords 1995 in der früheren UNO-Schutzzone Srebrenica angeklagt, bei dem etwa 8.000 Bosniaken ermordet wurden. Nach mehr als 20 Jahren auf der Flucht konnte Karadzic dann 2008 in Belgrad gefasst werden, wo er als Wunderheiler Dragan Dabic lebte. Der mutmaßliche Hauptorganisator des Massakers, General Ratko Mladic, wurde erst im Mai 2011 in Serbien verhaftet; ihm wird ebenfalls in Den Haag der Prozess gemacht. In Srebrenica selbst dominieren heute aber Alltagsprobleme. Ostbosnien zählt zu den ärmeren Landesteilen, während die Stadt selbst vor dem Krieg zu den Industriezentren des ehemaligen Jugoslawien zählte. Versucht wird, trotz aller Probleme in eine gemeinsamere Zukunft zu schauen, und durch Betriebsansiedlungen und Landwirtschaft das Leben der nur mehr 7.000 Bewohner von Srebrenica zu verbessern:



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ZiB2 2016-03-23
Sebastian Kurz in Bosnien und der Weg zur EU
Zeitung Bosnien und Herzegowina ist das nächste Land des ehemaligen Jugoslawien, das nun seinen Beitritt zur Europäischen Union beantragen will. Bereits am kommenden Montag, am 15. Februar, soll das Ansuchen um Aufnahme von Beitrittsgesprächen an Brüssel übergeben werden. Bei einer Pressekonferenz mit dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz in Sarajewo sagte der bosnische Außenminister Igor Crnadak, er sei optimistisch, dass sein Land auch noch die letzte Vorbedingung für den Brief nach Brüssel in dieser Woche erfüllen werde. Sie betrifft einen internen Koordinationsmechanismus, der gewährleisten soll, dass das Land bei einzelnen Verhandlungskapiteln ... Kleine Zeitung 2016-02-09
Bosnien und Herzegowina will EU-Beitritt beantragen
Radio Bosnien und Herzegowina ist das nächste Land des ehemaligen Jugoslawien, das nun seinen Beitritt zur Europäischen Union beantragen will. Bereits am kommenden Montag, am 15. Februar, soll das Ansuchen um Aufnahme von Beitrittsgesprächen an Brüssel übergeben werden. Bei einem Treffen dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz in Sarajewo sagte der bosnische Außenminister Igor Crnadak, er sei optimistisch, dass sein Land auch noch die letzte Vorbedingung für den Brief nach Brüssel in dieser Woche erfüllen werde. Aus Sarajewo berichtet Christian Wehrschütz:

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FJ7 2016-02-09